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SPD-Ortsverein stellt neun Kandidaten / Fraktionschef Mevert kandidiert wieder für den Kreistag

Schäfer optimistisch: "Wahlziel heißt 50 Prozent plus X"

Obernkirchen (sig). "Wir haben eine gute Chance, bei den kommenden Kommunalwahlen ein Ergebnis von 50 Prozent plus X zu erzielen, wenn wir unsere guten Werte bei denüberregionalen Wahlentscheidungen bestätigen können." So optimistisch äußerte sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Oliver Schäfer bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Obernkirchen.

Es sei an der Zeit, so der Stadtverbandsvorsitzende, dass die Sozialdemokraten in Obernkirchen wieder Politik entscheidend gestalten können. Er möchte nicht nur der erste hauptamtliche Bürgermeister der Bergstadt werden, sondern zugleich auch von einer SPD-Mehrheit im Rat gestützt werden. "Wie wichtig das ist, haben die Verhältnisse in Stadthagen gezeigt, wo der amtierende Einzelkandidat viele Probleme bekommen hat", spielteSchäfer auf die Situation in der Kreisstadt an. Einen ausufernden und persönlich verletzenden Wahlkampf möchte der junge Spitzenkandidat der Obernkirchener Sozialdemokraten jedoch nicht führen. Er verspricht: "Ich werde niemandem vor die Schienbeine treten, sondern mich um sachliche Auseinandersetzungen bemühen." Es sei zu begrüßen, dass sowohl die Wahl des Bürgermeisters als auch die des Rates an ein- und demselben Tag abgehalten wird. Dadurch gebe es keine wahltaktische Spielchen. Am 21. April gibt der Stadtverband in den Krainhäger "Bürgerstuben" endgültig grünes Licht - nicht nur für Oliver Schäfer, sondern auch für alle anderen Kandidaten der Obernkirchener Sozialdemokraten bis hin zum Kreistag. Der SPD-Fraktionschef Wilhelm Mevert soll wieder in den Kreistag entsandt werden. Zumindest hofft sein Ortsverein, dass er auf der Gemeinschaftsliste von Nienstädt, Obernkirchen und Auetal gut platziert wird und diesmal nicht auf der Strecke bleibt. Über die Verteilung der Listenplätze gab es bereits ein Vorgespräch zwischen den Sozialdemokraten der drei Orte. Danach könnte Wilhelm Mevert dort Platz zwei belegen. Für die Wahl des Stadtrates hat der Ortsverein auch bereits seine Bewerber benannt. Es sind in alphabetischer Reihenfolge: Heinz Bruns, Manfred Eßmann, Reinhard Groß, Jörg Hake, Florian Heidtmann, Wilhelm Mevert, Reinhold Röhrich, Oliver Schäfer und Torsten Watermann. Im nächsten Rat nicht mehr dabei sein werden Rosemarie Fichtner und der frühere Bürgermeister Adolf Bartels, der nach 37 Jahren von der kommunalpolitischen Bühne abtritt. Die Zuordnung der Listenplätze erfolgt bei der angekündigten Sitzung des SPD-Stadtverbandes im April. "Wir werden für die 23 Plätze im Stadtrat 20 Kandidaten aufstellen, und für die künftigen Ortsräte mit ihren neun Sitzen sieben Bewerber sowie Bewerberinnen", kündigte Oliver Schäfer an. Den Krainhäger Oliver Keller hätten die Sozialdemokraten auch gern mit ins Rennen geschickt, aber der bewirbt sich um das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Samtgemeinde Eilsen. Zum Wahlprogramm machte Schäfer keine Angaben. Das möchte er mit sämtlichen Kandidaten Anfang Mai zusammenstellen. Beim Vorstand des SPD-Ortsvereins gab es keineÄnderungen. Dem Vorsitzenden Jörg Hake stehen sein Stellvertreter Erhard Vinke, die Schriftführerin Sandra Schäfer und Schatzmeister Klaus Lüersen zur Seite. Dem Beirat gehören an: Heinz Bruns, Manfred Eßmann, Rosemarie Fichtner, Gabriele Franz, Herbert Hoffmann, Gerhard und Margarete Nitz, Reinhold Röhrich und Stephan Seiffert.

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