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74 Gegentore rekordverdächtig / VfR Evesen beim TV Leveste

SC Rinteln zur "Schießbude" der Bezirksliga Preußen Hameln II

Bezirksliga (jö). Während sich die restliche Bevölkerung auf einen besinnlichen Adventssonntag einstellt, sitzen den Bezirksligafußballern die Termine im Nacken. Für den kommenden Sonntag wurden die vor zwei Wochen ausgefallenen Spiele neu angesetzt.

Mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten will der SC Rinteln den A

Lediglich der FC Stadthagen hatte mit dem 1:1 gegen Kirchbrak an diesem Spieltag sein Pensum erledigt. In der Hagenburger Bezirksligastaffel wurden an den letzten zwei Wochenenden sogar sämtliche Spiele abgewickelt. Dort hat man Planungssicherheit und steigt definitiv erst wieder ab dem 20. Februar 2009 in die Saison ein. Dass die Spiele in der Bezirksliga 4 am kommenden Sonntag programmgemäß über die Bühne gehen, ist erneut höchst unwahrscheinlich. Die beste Prognose hat die Partie zwischen der Hamelner Preußen-Reserve und dem SC Rinteln, weil in der Rattenfängerstadt ein Kunstrasenplatz zur Verfügung steht. Der Vorletzte kann daraus derzeit aber keine Vorteile erwarten. Am letzten Wochenende kassierte die Zweite des Oberligisten auf Kunstrasen in Barsinghausen mit dem peinlichen 0:18 eine Niederlage historischen Ausmaßes. Die ohnehin ersatzgeschwächten Gäste standen nach zwei Verletzungen und zwei Platzverweisen am Ende mit acht Mann auf dem Feld. "Schön, dass sie trotzdem so tapfer durchgehalten haben", meinte Barsinghausens mitfühlender Trainer Carlo de Cosmo. Die rekordverdächtigen 74 Hamelner Gegentore machen deutlich, dass es mit der Moral und der Geschlossenheit beim Aufsteiger nicht weit her ist. "Wir richten uns darauf ein, dass gespielt wird", gibt Rintelns Trainer Thorsten Rinne bekannt. Beim TuS Niedernwöhren steht zum zweiten Mal das Derby gegen Union Stadthagen auf dem Spielplan. Der Aufsteiger war am letzten Sonntag als einziger heimischer Vertreter aktiv und landete mit dem 2:1 gegen Leveste einen wichtigen Sieg. Mit nun fünf Punkten Abstand zum Relegationsplatz hat sich Union Stadthagen in das gesicherte Mittelfeld abgesetzt und sein diesjähriges Ziel vorzeitig erreicht. Der Aufsteiger hat gelernt, seine Siege pragmatisch unter Dach und Fach zu bringen. Levestes Trainer Andreas Hechler erkannte an: "Union Stadthagen war besser. Für uns war nicht mehr drin." Der TV Jahn Leveste ist am Sonntag Gastgeber für den Tabellennachbarn VfR Evesen, der Mitte November bei der 0:1-Niederlage in Niedernwöhren sein letztes Spiel absolvierte. Wenn Evesen in Leveste antreten muss, fährt der Bus um 12 Uhr vom Sportheim ab.

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