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Sarah Connor begeistert 5000 Fans auf der Parkbühne

500 Fans, ein bisschen Regen - und eine Künstlerin, die sich erfolgreich neu erfunden hat: Die NDZ war bei Sarah Connor auf der Parkbühne dabei.

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Autor:

lars andersen

Starker Dauerregen begleitete die mehr als 100 Meter lange Warteschlange in Richtung Parkbühne. Auch für das seit Wochen ausverkaufte Konzert von Sarah Connor galten an diesem Tag erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Neben den in der Hausordnung aufgeführten Gegenständen mussten auch Regenschirme am Einlass abgegeben werden – die Konzertbesucher wurden gebeten, auf Regenjacken zurückzugreifen.

Nach dem Motto „Safety first!“ ließen die teilweise schon stark durchnässten Konzertbesucher tapfer und ohne Murren die notwendigen Kontrollen über sich ergehen. Das Konzert der gebürtigen Delmenhorsterin begann daher mit einer Verspätung von rund 25 Minuten.

Am 22. Mai 2015 veröffentlichte Sarah Connor den Longplayer „Muttersprache“ – zum Erstaunen vieler in Deutsch. Entstanden ist eine CD, die nicht etwa ein Comeback, sondern die Fortführung einer bis dato überaus erfolgreichen Karriere einläuten sollte.

Nicht immer klappt die Neuerfindung einer Künstlerin so reibungslos wie hier – der 37-Jährigen ist der Sprung von englischem Soul-Pop zu anspruchsvollem deutschem Liedgut jedoch meisterhaft gelungen. Kurz vor Showbeginn ließ der Regen nach und Connor stimmt das Publikum mit „Halt mich“ und „Anorak“ auf zwei abwechslungsreiche Stunden ein. „Du bist mein Kompass in der dunkelsten Nacht – du bist der Tropfen, der mich betrunken macht“ – die dreifache Echo-Preisträgerin stimmt den Song „Deutsches Liebeslied“ an, der vom Publikum sofort textsicher und lautstark mitgesungen wird. Strahlende Augen auch bei Partner Florian Fischer, der das Konzert seiner Liebsten verfolgte

„Hallo Heimat“, begrüßt die vierfache Mutter ihre Fangemeinde und widmet den nächsten Titel „Meine Insel“ allen besten Freundinnen. Danach nimmt die Sängerin die Konzertbesucher mit auf eine kleine Zeitreise – erinnert mit Songs wie „Let’s Get Back To Bed – Boy“, „French Kissing“ oder „Bounce“ an ihre musikalischen Anfänge.

Auf einem Hocker sitzend performt sie mit „From Sarah With Love“ ihren ersten Nr.-1-Hit – die Parkbühne versinkt im riesigen Lichtermeer. Nach Titeln wie „Wie schön du bist“ geht es in die Verlängerung, die mit dem Titel „Augen auf“ endet.

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