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Sankt-Dionysius-Kirchengemeinde verabschiedet Detlef Richter

NETTELREDE. „Nun tritt endgültig ein, was bereits im Jahre 2013 von unserer Landeskirche verfügt worden war: Eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger von Pastor Richter wird es in der Kirchengemeinde Nettelrede-Luttringhausen nicht mehr geben.“

Detlef Richter verabschiedet sich beim Familiengottesdienst.
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die Botschaft, die Kirchenvorstandsvorsitzender Bernd Petermann für seine Gemeindemitglieder hatte, markiert eine Zäsur in der Geschichte der Sankt- Dionysius-Kirchengemeinde.

Der Abschied von Pastor Detlef Richter, für die Gemeinde und den Kirchenvorstand völlig überraschend, weil kurz vor Beginn der Ferien- und Urlaubszeit sowie im Jahre des Reformationsgedenkens bekannt gegeben, sorgte für voll besetzte Stühle beim Familiengottesdienst. „Was führst du im Schilde“ war das Thema des Gottesdienstes, bei dem ein Wappenschild im Mittelpunkt stand. Carsten Werner begleitete den Gottesdienst mit Akkordeonmusik.

Pastor Richter bedankte sich bei der Gemeinde, betonte, dass er sich in Nettelrede wohlgefühlt habe. Die Sankt- Dionysius-Kirchengemeinde sei eine lebendige Gemeinde. Petermann sprach Richter seinen Dank aus – für sein engagiertes und temperamentvolles Predigen, sein kenntnisreiches Wirken im Kirchenvorstand, „seine Ideen für unser gemeindliches Leben und jetzt und in Zukunft.“

Richter wurde kurzfristig abberufen, um die durch den Weggang von Pastor Thomas Risel vakante Stelle an der Hamelner Marktkirche zu füllen. „Darum ist nun endgültig die Sankt-Dionysius-Kirchengemeinde mit der Petri-Pauli- Kirchengemeinde Bad Münder pfarramtlich verbunden und wird von beiden Pfarrstelleninhabern, Pastorin Barbara Daentzer und Pastor Dietmar Adler betreut“, erklärt Petermann.

Die konkrete Gestaltung des verbundenen Pfarramtes werde derzeit vom Kirchenvorstand mit dem Pfarramt Bad Münder erörtert und abgeklärt.jhr/mow

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