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Sternsinger bereiten sich auf Einsatz vor

Sankt Marien startet "C+M+B"-Mission

Bückeburg (bus). In der katholischen Kirchengemeinde St. Marien haben die Vorbereitungen für die aktuelle Sternsinger-Aktion begonnen. Etwa 30 Mädchen und Jungen stellen sich in Bückeburg unter der Leitung von Teresa Uhlen und Pfarrer Matthias Ziemens in den Dienst des weltweit größten von Kindern für Kinder organisierten Hilfsprojekts. "Die jungen Akteure sind mit großem Eifer bei der Sache", loben Uhlen und Ziem ens.

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Die Sänger werden in der Ex-Residenz, der Samtgemeinde Eilsen und in Steinbergen von Freitag, 2. Januar, bis Sonntag, 4. Januar, unterwegs sein. Die Aussendung erfolgt am Sonntag, 28. Dezember, um 10.30 Uhr in der St.-Marien-Kirche, wo für Sonntag, 4. Januar, 10.30 Uhr, im Rahmen eines festlichen Familiengottesdienstes auch der Abschluss der Aktion geplant ist. In Obernkirchen laufen die Sternsinger am 2. und 3. Januar (Aussendung am Neujahrstag um 15 Uhr in der St.-Josef-Kirche), in Rehren am Sonntag, 11. Januar, (Aussendung am Vortag um 17 Uhr in der Kirche St. Katharina). Die jungen Leute kommen - festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg - als Heilige Drei Könige, um die Häusereingänge mit dem Kreidezeichen "C+M+B" zu versehen. Die Buchstaben stehen für den Segen "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus", kürzen aber auch die Vorbilder Caspar, Melchior und Balthasar ab. Die Namen werden in der Bibel nicht genannt. Sie tauchen als Melichior, Bithisarea und Gathaspa erst im 6. Jahrhundert auf. Caspar bedeutet Schatzmeister (persisch), er soll Weihrauch zur Krippe gebracht haben. Melchior heißt "König des Lichtes" (hebräisch), er trug das Gold zur Krippe. Balthasar drückt in aramäischer Sprache "Gott schütze das Leben des Königs" aus, er brachte die Myrrhe. Im Mittelalter wurde Caspar häufig als Jüngling, Melchior als Mann der Lebensmitte und Balthasar als Greis dargestellt. Oft sind sie zugleich die Vertreter der damals bekannten Erdteile. Das 1959 begründete Kindermissionswerk legt großen Wert auf den nachhaltigen Charakter der geförderten Projekte und Hilfsprogramme. Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen bescheinigt den verantwortlichen Umgang mit dem eingesammelten Geld. Der Verwaltungskostenanteil lag bei lediglich 3,41 Prozent der Gesamteinnahmen. 2008 sammelten in der Bundesrepublik 11 886 Gruppen insgesamt 39 745 269,39 Euro.

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