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Nur noch Markierungsarbeiten auf der Bundesstraße 83 zwischen Selliendorf und Klein-Eilsen

Sanierung der Fahrbahn kurz vor dem Abschluss

Eilsen (kk). Endspurt auf der Bundesstraße 83 zwischen Selliendorf und Luhden: Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten sollen die Baumaßnahmen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. "Wir liegen im Zeitplan, Probleme gab es nicht," freut sich der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verke hr.

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Zur Zeit weisen den Autofahrern noch provisorische gelbe Fahrbahnbahnmarkierungen den Weg. Befahrbar sind derzeit nur zwei Spuren, Abzweigungen zum Beispiel auf die Luhdener Entlastungsstraße und nach Selliendorf sind noch gesperrt. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern: Die letzte Schicht der neuen Fahrbahndecke ist aufgebracht, zur Zeit wird an den Markierungen und der Bankette gearbeitet. Anschließend werden die Baustellenabsicherungen und -markierungen abgebaut, ab Ende der Woche soll der Verkehr dann wieder reibungslos fließen. Die Generalsanierung der Fahrbahn einschließlich neuer Tragschicht auf dem 2,5 Kilometer langen Abschnitt hat ungefähr 1,1 Millionen Euro gekostet. Sie war nötig geworden, da "uns der Fahrbahnbelag fast um die Ohren geflogen ist", wie es Brockmann salopp ausdrückte. In der Tat: In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme mit demFahrbahnbelag gegeben. Bei einer Sanierung 1999 war zum Teil ein fehlerhafter Belag aufgebracht worden. Nachbesserungen führten nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Insbesondere die Wasserabführung war schlecht, es ereigneten sich mehrere schwere Verkehrsunfälle. Insbesondere die Probleme mit der Entwässerung und der damit verbundenen Aquaplaning- und Glatteisgefahr sollen mit der derzeitigen Erneuerung endgültig der Vergangenheit angehören. In den kommenden Jahren soll die Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße weiter verbessert werden. Dabei hat nach den Worten Brockmanns die Anlage eines Radweges Priorität. Wenn die Mittel dafür wie geplant freigeben werden, soll bereits im nächsten Jahr gebaut werden. Die Vorbereitungen wurden so weit wie möglich bereits im Rahmen der derzeitigen Arbeiten erledigt. Gleiches gilt für den Bau einer Mitteltrennung zwischen den vier Fahrspuren. Doch für diese Maßnahme sind noch keine Mittel in Aussicht. Zunächst sollte diese Maßnahme zusammen mit dem Radwegebau verwirklicht werden. Da der Radweg für die Landesbehörde für Straßenbau aber Priorität genießt, wurden die beiden Projekte "entkoppelt". Das heißt in der Praxis: Zunächst wird der Radweg angelegt, später dann die Mitteltrennung.

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