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Doppelte Buchführung in Eilsen nicht vor 2012

Samtgemeinderat verschafft Wischnat Luft

Eilsen (tw). "Ich bitte Sie dringend um Ihr O.K., das Einführen der ,Doppelten Buchführung' (Doppik) zu verschieben - wir sind weder finanziell noch organisatorisch darauf eingerichtet": Der Appell von Verwaltungschef Heinz Wischnat stößt im Samtgemeinderat unter Vorsitz von Heinz Grabbe (SPD) auf offene Ohren. Einstimmig votieren die Bürgervertreterbei der Sitzung im "Heeßer Krug" dafür, die Doppik in Eilsen nicht vor dem 1. Januar 2012 einzuführen.

Hintergrund: Gemäß Neufassung der Niedersächsischen Gemeindeordnung hätte die Samtgemeinde bereits zum 1. Januar 2006 auf Doppik umstellen sollen beziehungsweise können. Alternativ wird Eilsen eine sechsjährige Übergangsfrist zugestanden. Eine Frist, von der Wischnat gerne Gebrauch macht, denn: "Wir sind zeitgleich durch das Einführen des Einwohnermeldewesens bis an unsere Grenzen gefordert." Hinzu komme, dass die übrigen Verwaltungschefs im Landkreis mit der Doppik nicht vor 2012 starten wollen. "Eilsen", so der Samtgemeindebürgermeister, "sollte auch deshalb nicht um jeden Preis den Vorreiter spielen wollen".

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