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Saison-Abschluss im Rockzelt: AC/DC-Coverband in Bad Münder

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Klein sind die Auftrittsorte und Zuschauerzahlen deshalb nicht, bei größeren Festivals, Stadtfesten und auch in beliebten Clubs werden die Musiler von „Hole full of Love“ mit ihrer Show regelmäßig gefeiert. „Das Rockzelt zählt mittlerweile zu den besten Clubs in Deutschland, und wir können hier, genau wie AC/DC 2003 im Circus Krone, auch in einem Zelt spielen“, zeigt sich Frontman und Sänger Darius Djurninovac von den Verhältnissen in Bad Münder begeistert.

Zum letzten Konzert der Saison war es im Rockzelt bereits spürbar kühl, weshalb die Veranstalter auch die Seitenwände geschlossen hatten. Doch kaum legte „Hole full of Love“ mit „Live Wire“ und „Get it hot“ los, wurde es im Zelt schlagartig warm. Gitarrist Karsten Kutscher, stielecht mit Flanell- Jacket und kurzer Hose unterwegs, tanzte mit seiner Gitarre über die Bühne – genauso wie Angus Young in seinen besten Jahren.

Und wer zuvor behauptet hatte, die markanten Stimmen der AC/DC-Sänger von Bon Scott oder Brian Johnson könnten nicht kopiert werden, wurde eines Besseren belehrt. Die überragend authentische Stimme von Darius Djurninovac überzeugte alle: Selbst in den hinteren Reihen wurde getanzt – wer noch genug Haare auf dem Kopf hatte, für den war Headbanging ein Muss. Nach der Pause folgten große Hits wie „TNT“, „Highway to Hell“ und „Whole lotta Rosie“. Die Bühnenshow von „Hole Full of Love“ war imposant und als der Song „Bad Boy“ angekündigt wurde, wussten zumindest die vielen Fans mit Original-Fanshirt, was kommen würde: Erst strapazierte Kutscher seine Gitarre bis zum Anschlag, bevor er dann eine Stripeinlage präsentierte und – wie von AC/DC-Gitarrist Angus Young seit Jahren zum Höhepunkt der Show vorgemacht – die Unterwäsche präsentierte.

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Mit zwei überlangen Songs ging das Konzert nach fast drei Stunden zu Ende. Auch wenn manchem Fan vielleicht Hits wie „Hells Bells“ und „Thunderstruck“ fehlten, wurde der Auftritt als würdiger Abschluss der Rockzelt-Saison eingestuft. Und: Viele Besucher wünschten sich „Hole full of Love“ auch gleich für das Programm der kommenden Saison.rp

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