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Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Freizeit, Sport und Kultur sowie Wohnen

Runder Tisch will Netzwerk aufbauen

Hameln. Die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland GmbH (PLSW) hatte zum 1. Runden Tisch „Netzwerk Inklusion Hameln“ eingeladen und viele Organisationen waren dieser Einladung ins FiZ gefolgt. Sylke Keil, Bürgermeisterin der Stadt Hameln, hielt ein Grußwort der Stadt Hameln und eröffnete das Treffen.

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Den Gästen wurden das Konzept und die Ideen, die in der elfmonatigen Vorlaufphase von der PLSW und Menschen mit Behinderungen erarbeitet wurde, vorgestellt und die nächsten Schritte erläutert. Ziel des Projektes ist es, Themen rund um die Inklusion an einer zentralen Stelle zusammenzubringen und ein Netzwerk in Hameln aufzubauen, um die in den Arbeitsgruppen entwickelten Ideen in die Praxis umzusetzen.

Die jeweiligen Arbeitsgruppen, in denen auch die Projektleiterin Jana Bengtson und Nadine Heinrichs, beide Mitarbeiterinnen der PLSW, mitarbeiten werden, werden sich themenspezifisch zusammensetzen. In den Arbeitsgruppen werden dann konkretere Projektvorschläge entwickelt und bearbeitet. Anfangs werden die zwei Arbeitsgruppen Wohnen und Freizeit/Sport/Kultur gebildet, eine Erweiterung ist angestrebt. „Zum Themenschwerpunkt inklusives Wohnen müssen die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker beachtet werden“, so Sylke Keil. Dafür bat sie bei der Stadtentwicklung um Unterstützung.

Die Projektphase dauert vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. 9. 2018 und zur Finanzierung ist ein Antrag bei Aktion Mensch gestellt. Nach der Einarbeitung von Jana Bengtson und Nadine Heinrichs erfolgt ein Treffen mit allen Teilnehmern des Fachbeirats Inklusion. Dort wird die bestehende Projektskizze kritisch unter die Lupe genommen und geschaut, wie die Umsetzung konkret erfolgen kann.

Erste Kooperationspartner, die die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben, sind für dieses Projekt bereits gefunden. Dazu zählen die Stadt Hameln (FB Kultur, Jugend & Sozialarbeit), das FiZ (Familie im Zentrum) der Stadt Hameln, die Lebenshilfe Hameln-Pyrmont e. V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V., Kreisverband Hameln-Pyrmont.

Es sei ein guter Schritt in die richtige Richtung, so waren sie die Anwesenden bei diesem 1. Runden Tisch einig. Es wird sehr begrüsst, dass sich die PLSW auf den Weg macht und regional in der Stadt Hameln eine Vernetzung aufbaut, bündelt und weiter ausbaut.

Die Stadt Hameln unterstützt dieses Projekt und wünscht sich, dass möglichst viele weitere Kooperationspartner aus Hameln dafür gefunden werden. Interessierte Gruppen oder Organisationen können sich ab 1. Oktober an die Projektleiterin Jana Bengtson im FiZ in der Osterstraße 46 in Hameln wenden.

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