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Rund 1200 BHW-Mitarbieter demonstrieren lautstark

Demo BHW

Hameln (red). Rund 1200 Betriebsangehörige des BHW haben heute  Mittag auf dem Pferdemarkt  gegen drohende Gehalts- und Urlaubskürzungen sowie längere Arbeitszeiten demonstriert. Das Thema für die BHW-Mitarbeiter: Die Deutsche Bank will für weniger Geld mehr arbeiten lassen.

So plant der Frankfurter Konzern, bei BHW in Hameln die Arbeitszeit von 39 auf 42 Wochenstunden zu erhöhen, den Urlaub um 3 auf 27 Tage zu kürzen und die Gehälter um bis zu sieben Prozent abzuschmelzen. 1200 Mitarbeiter aus dem Bereich der Kreditabwicklung sollen in ausgelagerte Gesellschaften versetzt werden. Auf ihrem Marsch von der Rattenfänger-Halle zum Pferdemarkt machten die Mitarbeiter ihrem Frust lautstark Luft:  „Unter’m Strich, wo bleib‘ ich?“, skandierten sie im Pfeifkonzerten. Zuvor hatten mehr als 1500 BHW-Beschäftigte an einer Betriebsversammlung in der Rattenfänger-Halle teilgenommen.

Auf der Hochzeitshausterrasse sprach auch ver.di-Chef Frank Bsirske zu den Mitarbeitern der Bausparkasse. „Eine Postbank, ein Konzern, ein Kampf – das ist die Hamelner Botschaft an die Deutsche Bank.“ „Es wird den hohen Herren in den Frankfurter Finanztürmen nicht gelingen, die Hamelner zu isolieren und alleine abzumackeln.“ Da die in Hameln geplanten Kürzungen „eine Blaupause für die ganze Postbank“ seien, kämpfe schon jetzt die gesamte Postbank dagegen an.

Wie die Betriebsversammlung gelaufen ist, welche Forderungen ver.di hat und wie die BHW-Mitarbeiter im Falle einer missglückten Einigung kämpfen wollen, das lesen Sie in der Dewezet.

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