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Nabu Sünteltal bleibt bei ablehnender Haltung zur „Westtangente“

Rücklegung der Hamel steht bevor

Bad Münder (oe). „Wenn alles glatt läuft, kann im Sommer mit der Zurücklegung der Hamel in ihr altes Bachbett an der Rahlmühle begonnen werden“. Das war die gute Nachricht zu Beginn der Jahresversammlung der Nabu-Gruppe Sünteltal in Bad Münder. Der stellvertretende Vorsitzende Jens Becker berichtete über die Fortschritte des seit rund zwei Jahren laufenden Hamelprojektes.

Der Vorstand der Nabu-Gruppe Sünteltal: Matthias Großmann (v.l.)

Es werde noch die Genehmigung der unteren Wasserbehörde erwartet. Die Hamel wäre dann wieder von der Quelle in Hamelspringe bis zur Wesermündung „ökologisch durchgängig“. Das bedeutet: keine Hindernisse oder Abstürze, die durch die Begradigung entstanden sind.

Vorsitzender Matthias Großmann berichtete von den umfangreichen Schnittarbeiten an den Kopfweiden und Hecken im Mühlensiek, dem Obstbaumschnitt an der Streuobstwiese Eilenberg und den Anpflanzungen von weiteren Kopfweiden an der Hamel. Weitere Flächen seien angepachtet worden. Die Arbeitseinsätze der freiwilligen Helfer erstrecken sich – jeweils sonnabends – von November bis März.

Es haben im vergangenen Jahr wieder Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen zu verschiedenen Themen (Rückkehr der Wölfe, Energie aus Biomasse, Begehungen an der Hamel) stattgefunden. Auch mit den Nachbarverbänden in Springe und Rodenberg wurden gemeinsame Aktionen durchgeführt.

„Es bleibt weiter bei unserer ablehnenden Haltung zur Umgehung ,Westtangente‘“ so Großmann, der auf die Einsicht des Stadtrates setzt. Großmann wurde ebenso wie Becker, Kassierer Heinz Osterkamp und Anneliese Zuzmann (Öffentlichkeitsarbeit) im Amt bestätigt. Die nächste Veranstaltung steigt am Dienstag, 7. April, um 19 Uhr im Deutschen Haus. Thema ist der Naturschutz aus Sicht der Jägerschaft.

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