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Auebrücke wird in Kürze saniert

Rost runter, Zink drauf, Stahlblech statt Bohlen

Buchholz (thm). "In der zweiten Ferienwoche geht's los", kündigt der Buchholzer Bürgermeister den Beginn der Arbeiten für ein Sanierungsprojekt an. Die Rede ist von der maroden Auequere an der Arensburger Mühle.

Die marode Quere ist ihr Schulweg: Valerie Rinne, Vivien Rinne u

Wie Hartmut Krause auf Anfrage dieser Zeitung weiter mitteilt, hat die Gemeinde die Firma Hohmeier Anlagenbau (Stadthagen) mit den Bauarbeiten beauftragt. Mitte Juni hatte der Gemeinderat grünes Licht für die Reparatur der von Einsturz bedrohten Brücke gegeben. Die Maßnahme soll alles in allem etwa 7000 Euro kosten. Über die Frage, ob die Gemeinde die Brücke sperren oder sanieren soll, darüber hatte es unter den Buchholzer Bürgervertretern vor einigen Wochen eine längere Kontroverse gegeben. Im Vordergrund stand dabei nicht die Höhe der Kosten, sondern der Umstand, dass Nutznießer der Maßnahme eine einzige Buchholzer Familie wäre, deren Kinder den Weg über das marode Bauwerk als - inoffiziellen - Schulweg nutzen. Vor diesem Hintergrund hätten einige Ratsherren die Brücke lieber gesperrt - und so das Geld gespart, zumal der fällige Betrag im Haushalt nicht eingeplant sei. Im Rat hatte sich zuletzt folgende Kompromisslinie einstimmig durchgesetzt: Die Brücke wird umgehend saniert, sofern der Landkreis die "Eilbedürftigkeit" des Vorhabens anerkenne - was zwischenzeitlich erfolgt ist. Die Brücke wird zunächst demontiert, entrostet und anschließend verzinkt. Die morschen Holzbohlen werden durch Stahlbleche ersetzt.

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