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Feuerwehr Bad Münder pumpt Tausende Liter Wasser ab / Ursache noch nicht geklärt

Rohrbruch in der KGS – 300 000 Euro Schaden?

Bad Münder (jhr). Am vergangenen Freitag hatte sich Reinhard Müller, Leitender Baudirektor des Landkreises Hameln-Pyrmont noch optimistisch gezeigt, dass der Umzug der Haupt-, Real- und Förderschule in den KGS-Neubau an der Bahnhofstraße ohne zeitliche Probleme in den Ferien Anfang Januar über die Bühne gehen könne. Seit dem Wochenende ist dieser Plan jedoch etwas unsicherer geworden: Am Sonnabend musste die Feuerwehr Bad Münder Tausende Liter Wasser aus dem Gebäude pumpen.

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Um 7.21 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert. In der ersten Meldung hieß es „Rohrbruch“ – das ganze Ausmaß des Schadens wurde beim Betreten des Gebäudes deutlich. „Fast einen halben Meter hoch stand das Wasser in einem Raum“, erklärt Feuerwehr-Pressesprecher Marko Klose.

An der Hauptwasserleitung im Altbau, der Abraham-Lincoln-Realschule, war in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ein Fehler aufgetreten. Nach der Unterbrechung der Wasserzufuhr für das Gebäude machten sich die Feuerwehrmitglieder daran, das Wasser abzupumpen. Dabei kam neben Tauchpumpen auch eine große Tragkraftspritze zum Einsatz. Rund dreieinhalb Stunden waren die Einsatzkräfte beschäftigt. „Da der Altbau und der neue Gebäudeteil aber bereits miteinander verbunden sind, lief das Wasser auch in den Neubau“, erklärt Gerrit Niemeier vom zuständigen Architekturbüro. Dort waren gerade erst die Fußböden, teilweise aus Holz, fertiggestellt worden. Das genaue Ausmaß des Schadens steht ebenso wie die Ursache noch nicht genau fest. In einer ersten Analyse war die Rede von rund 300 000 Euro. „Der Schaden ist bereits der Versicherung gemeldet. Die genaue Höhe wird von den Gutachtern ermittelt“, erklärt Niemeier. Nicht betroffen sind von dem Wasserschaden das Erdgeschoss sowie das erste und zweite Obergeschoss. „Dort können die Arbeiten wie vorgesehen weitergehen“, kündigt der Architekt an.

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