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Notkanister bereitgestellt / Schaden am späten Nachmittag behoben

Rohrbruch: 40 Haushalte mehrere Stunden ohne Wasser

Bad Münder (jemi). Etwa 40 Anwohner der Rahlmühler Straße mussten gestern rund sechs Stunden ohne Wasser auskommen. Grund war ein Loch in einem Wasserrohr. Auch in den Bereichen Bredenbeekweg, Am Glockensiek, Gewerbepark Rahlmühle, Albert-Schäfer-Weg und Am Eilenberg war die Versorgung unterbrochen. Mit einer Rohrbruchdichtungsschelle behoben die Arbeiter den Schaden gegen 16 Uhr.

Arbeiter suchen nach der kaputten Stelle am Rohr.

Schnell mussten die Mitarbeiter von Purena und einer Baufirma handeln: Das Wasser lief auf die Rahlmühler Straße und gefror sofort, berichtet Martin Scholz, Teamleiter bei Purena. „Da die Straße stark befahren ist, mussten wir zügig die Wasserleitung unterbrechen“, so Scholz. Sonst wäre eine große Eisschicht entstanden. Die Erdoberfläche bei den Minustemperaturen zu durchbrechen stellte allerdings keine leichte Aufgabe dar. Da die Wasserzufuhr für die Haushalte über Stunden unterbrochen war, wurde eine externe Versorgung per Wasserkanister gewährleistet. 18-Liter-Flaschen standen für den dringenden Bedarf zur Verfügung. Die Haushalte konnten nicht über einen alternativen Weg versorgt werden, weil sich die Schadensstelle im Bereich einer sogenannten Stichstelle, also einer Sackgasse, befand, erklärt Olaf Cassens, Purena-Niederlassungsleiter. Hier funktioniere der Wasserverlauf nur in eine Richtung.

„Bei der Witterung ist es nicht ungewöhnlich, dass Wasserrohre platzen“, so Cassens: „Bis jetzt sind aber kaum Störungen wegen der Kälte aufgetreten.“

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