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Rösler hat die Katze nicht aus dem Sack gelassen

Zu: „Philipp Rösler verteidigt seine Gesundheitsprämie“, vom 12. Mai

Diese Überschrift könnte auch anders lauten: „Philipp Rösler enteignet die Rentner.“

Darauf läuft nämlich die von den „Kopfjägern“ Merkel, Rösler und von der Leyen geplante Kopfprämie hinaus! Ein Rentner mit z. B. 1500 Euro Monatsrente zahlt heute 7,9 %, also rd. 120 Euro Krankenversicherungsprämie. Bei Merkel war vor Jahren eine Kopfprämie von mindestens 250 Euro im Gespräch. Angenommen, der Rentner war Alleinverdiener, dann wäre die Ehefrau heute mitversichert. Nach den Rösler-Plänen müsste er künftig mit 2 x 250 Euro plus Beitrag zur Pflegeversicherung rechnen. Wer trägt den Mehrbeitrag von mehreren hundert Euro im Monat? Herr Rösler hat die Katze nicht aus dem Sack gelassen und auf einen ominösen „Ausschuss“ verwiesen, der diese Frage klären soll. Für mich steht schon heute fest, wie die Mehrprämie des Rentners oben finanziert wird: Der Rentner „darf“ dann den Mehrbeitrag, wenn die laufende Rente nicht mehr reicht, seinen möglichen Ersparnissen entnehmen, die eigentlich zur Alterssicherung gedacht sind. Alle anderen Versprechen wie gerechter Sozialausgleich sind Augenwischerei. Günter Stahlhut,

Hameln

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