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Röder und die Landeskirche legen Streit bei

Bückeburg (rc). Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaum burg-Lippe und Pastor a.D. Ingo Röder haben die Auseinandersetzung um Röders Brief an die Synodalen und Synodalinnen vom 4. Oktober 2007 einvernehmlich beigelegt. In einem Gespräch zwischen der Kirchenleitung und Röder habe diese r den erhobenen Untätigkeitsvorwurf zurückgezogen und sich entschuldigt. Das teilte der Pressesprecher der Landeskirche, Pastor Josef Kalkusch, mit. Röder habe sein Bedauern über die in der Öffentlichkeit bewirkte, missliche Situation ausgedrückt. Zuvor waren durch die Kirchenleitung die übliche, lange Verfahrensdauer und die Informationsgrenzen bei Disziplinarangelegenheiten, die Anlass für die Auseinandersetzungen waren, erläutert worden.

Die Landeskirche und Röder begrüßten den Abschluss der Auseinandersetzung. Beide Seiten würden vor dem Hintergrund des Gespräches davon ausgehen, dass die Grundlage für "ein gedeihliches Zusammenwirken" wieder hergestellt werden könne. Die Kirchenleitung sieht zugleich keine Notwendigkeit mehr zu weiteren Disziplinarmaßnahmen.

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