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Rockgitarre trifft Schalmei

Bereits seit 1995 verbinden In Extremo Rockgitarren mit mittelalterlichen Instrumenten, was nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gelingt. Bis 1998 tritt die Formation als Rock- und Mittelalter-Band auf, bis man sich im gleichen Jahr auf großen Festivals erstmals als Rockband präsentiert. Doch auf den ganz großen Durchbruch muss das Septett noch einige Jahre warten. Erst mit dem Longplayer „7“ kann man 2003 die deutschen Albumcharts knacken. Trotz einiger Singleerfolge, punktete die Formation überwiegend mit ihren Alben, die es fast alle unter die Top 20 schafften – mit Sängerkrieg“ (2008), „Sterneneisen“ (2011) und ihrem aktuellen Longplayer „Quid pro quo“ schaffte es die Gruppe sogar auf Platz 1 der deutschen Charts.

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Die Texte stammen meist nicht aus den Federn der Bandmitglieder, sondern aus dem Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Zu den Sprachen gehören Isländisch, Hebräisch, Latein und Alt-Schwedisch – ihre Instrumente tragen unter anderem Namen wie Drehleier, Sackpfeife, Schalmei, Nyckelharpa, Harfe, Cister, Trumscheit und Hackbrett.

Seit Jahren veredeln „special guests“ mit ihren Stimmen Songs von In Extremo – darunter Rea Garvey, Der Graf von Unheilig, Thomas D. von den Fantastischen Vier sowie Hansi Kürsch von Blind Guardian. Mit über 1,7 Millionen verkauften Tonträgern sind In Extremo die kommerziell erfolgreichste Band im Bereich des Mittelalter-Rock/ Mittelalter-Metal.

In Extremo in der Swiss Life Hall Hannover, 15. Oktober, 19.45 Uhr, Karten: NDZ 05041/78910

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