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Erlöse für die Tischtennis Jugend vom TSV

Revierfest in Hachmühlen

Hachmühlen. Günther Hönes war in seinem Element. Der Hundeexperte, zusammen mit Heide Rathing Veranstalter des sechsten Revierfestes bei der Sägemühle, steigerte sich im Ring bei der Vorstellung von 34 Hunden der verschiedensten Rassen so weit, dass er, bemüht um ein passendes Superlativ, einen hierzulande seltenen Bracco Italiano „den Ferrari unter den Vorstehhunden“ nannte. Der „normale“ Haushund unbestimmter Abkunft dagegen wurde schlicht als „eine Mischung aus Dackel und Stuhlbein“ bezeichnet, sehr zum Vergnügen der vielen Zuschauer.

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Das gut besuchte Revierfest war um eine Attraktion reicher geworden: Beim Hühnerglück vom Oelkers-Hof gab es nicht nur frische Freiland-Eier, sondern auch eine Schar Hühner. Das Federvieh ließ sich beim Scharren und Picken hinter einem Drahtzaun auf der grünen Wiese beobachten. Sicherlich eine ebenso gute Lerneinheit waren für die vielen Kinder die aufgestellten Wildtierpräparate am Infomobil der Jägerschaft Hameln-Pyrmont. Dem Bewegungsdrang der Kleinen kamen sowohl die ständig belagerte Hüpfburg als auch das Trampolin sehr entgegen, während sich die älteren Semester an den Köstlichkeiten vom Grill, am Tresen oder aus der Kaffeestube laben konnten.

Eingangs ließ Oberfinanzpräsident a.D. Dr. Gerhard Zeller als der diesjährige Schirmherr in seiner Rede Stationen aus der langjährigen Freundschaft zum Hundeausbilder Hönes Revue passieren. Dies sei als ein Glücksfall zu betrachten. Eine liebevolle, zugleich aber auch konsequente Ausbildung sei der Schlüssel zum Erfolg, und ein brauchbarer Hund sei für eine waidgerechte und verantwortungsvolle Jagdausübung unabdingbar. Leider beruhten viele Kritiken an der Jagd von heute auf schlichter Unkenntnis, erklärte Zeller. So beherrschten denn auch wieder die vielen Jagdhunde das Bild des Tages, alles ging locker und gelassen zu ohne Knurren, Bellen oder gar Beißen. Es waren alles gut geführte Tiere, ob Curly Coated oder Labrador Retrievers, Deutsch Lang-, Kurz-, Draht- oder Stichelhaar, Teckel, Terrier, Pudelpointer, Mix oder der schon erwähnte „Ferrari“. Nicht nur für eingefleischte Hundefreunde war das Revierfest eine Bereicherung, zumal der Spendenerlös der Tischtennis-Jugend des TSV zugute kommen soll.gho

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