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46-jähriger Rintelner startet Spritklauserie im März / Polizei ermittelt erfolgreich mit "Video-Puzzle"

Reuiger Tankbetrüger berappt seine Schulden

Rinteln (wm). Ein Tankbetrüger, der seit März dieses Jahres die Polizei beschäftigt hat, ist jetzt ermittelt worden. Es handelt sich um einen 46-jährigen, bisher unbescholtenen, nicht vorbestraften Rintelner.

Der Tankbetrüger hielt sich für clever, als er Teile des Autoken

Als Motiv habe der Mann den vernehmenden Beamten Geldsorgen und Schulden genannt, schilderte Kriminalhauptkommissar Peter Balsmeyer. Der Tankbetrüger habe gleichzeitig Reue gezeigt und an allen von ihm geschädigten Tankstellen inzwischen seine Schulden beglichen, meist zwischen 60 und 70 Euro. Die Serie der Tankbetrügereien hat im März begonnen: Da tankte der 46-Jährige seinen Wagen an der Shell-Tankstelle in Luhden und fuhr davon, ohne zu bezahlen. Der Inhaber informierte die Polizei, die mit den Ermittlungen begann. Dann folgten je ein Tankbetrug bei Aral in Hameln (20. Mai), bei der Autobahn-Tank- und Rastanlage im Auetal (4. August), bei Jet in Rinteln (8. Oktober) und bei der Shell-Tankstelle in Möllenbeck (11. November). Dem Tankbetrüger wurde zum Verhängnis, dass er stets Teile seines Kennzeichens mit Klebeband verdeckt hatte. Letzten Endes, so Balsmeyer, sei es ein Puzzle gewesen, die einzelnen Sequenzen der Videoüberwachungskameras von den verschiedenen Tankstellen zusammenzufügen, um die in Frage kommenden Fahrzeuge einzugrenzen. So sei die Polizei schließlich auf den 46-Jährigen als Halter des gesuchten Wagens gekommen. Balsmeyer: "Als der Verdächtigte dann persönlich überprüft wurde, hat er sofort alles zugegeben."

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