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Rettungshundestaffel: Voller Einsatz mit Händen und Pfoten

BAD MÜNDER. Seit mehr als zehn Jahren widmet sich die Rettungshundestaffel Weserbergland ihrer vordringlichsten Aufgabe: dem Aufspüren vermisster Personen – sei es im heimischen Wald oder in Katastrophengebieten, wie beispielsweise nach Erdbeben in Italien oder der Türkei.

Das Vorstandsteam der Rettungshunde (von links): Ausbildungsleiterin Jutta Schreiber, Platzwart Frank Schreiber, Kassenwartin Hella Haake, Vize-Vorsitzender Karl-Heinz Hake und Vorsitzender Rüdiger Lohmann. Foto: Werner

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Monika Werner Reporterin

BAD MÜNDER. Der beste Freund des Menschen ist nicht nur ein Spielgefährte, sondern auch ein Arbeitstier. Seine feine Nase hilft beim Aufspüren von Drogen, Waffen oder flüchtigen Verbrechern. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist das Aufspüren vermisster Personen – sei es im heimischen Wald oder in Katastrophengebieten, wie beispielsweise nach Erdbeben in Italien oder der Türkei. Für diese Aufgaben müssen die Hunde natürlich eine entsprechende Ausbildung bekommen, allerdings nicht nur sie, sondern auch die Hundeführer. Auf der Jahresversammlung konnten wieder zahlreiche bestandene Prüfungen bekannt gegeben werden. Die auf dem vereinseigenen Gelände veranstalteten Prüfungen erfreuen sich nicht nur beim eigenen Verein, sondern auch bei umliegenden Hundestaffeln großer Beliebtheit. Teilweise reisten Teilnehmer sogar aus Berlin bis nach Bad Münder.

Für den Erhalt des Platzes und des Vereinsheims hat der Verein innerhalb von zehn Jahren rund 50 000 Euro investiert – völlig ohne öffentliche Zuschüsse. Ein schönes Refugium hat die Rettungshundestaffel so am Ende der Süntelstraße geschaffen.

Viel Geld wurde auch in das Einsatzfahrzeug investiert, wie der Verein um Vorsitzenden Rüdiger Lohmann berichtet, mussten doch ein Arbeitsplatz und diverse Hundeboxen eingebaut werden. Gewürdigt wurde das Engagement auch von Bürgermeister Hartmut Büttner und dem stellvertretende Ortsbürgermeister Udo Zelck. Sie stellten das Engagement der Mitglieder in ihren Grußworten heraus und betonten auch die Wichtigkeit der Einrichtung. Der im Amt bestätigte erste Vorsitzende Rüdiger Lohmann erwähnte zusätzlich, dass auch Nicht-Hunde-Besitzer herzlich als Mitglieder willkommen seien. Schließlich gebe es bei Rettungseinsätzen stets auch zahlreiche andere Aufgaben.

Um mehr über die Aufgaben und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Rettungshundestaffel zu erfahren, lohnt sich zudem ein Besuch der neugestalteten Homepage, die unter www.rhs-weserbergland.de erreichbar ist. Seit der Neugestaltung habe sich die Zugriffszahl auf den Internetauftritt versiebenfacht, berichtete Lohmann stolz, der sich bei Vereinsmitglied Gerald Jürgens dafür bedankte, dass er sich um die Vereins-Webseite kümmert.

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