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Rest-Sozialhilfe geht wie geplant zum Landkreis

Bückeburg (rc). DasBearbeiten der "Rest"-Sozialhilfe - also der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Asylbewerberleistungen und des Wohngeldes - wird, wie geplant und vertraglich vereinbart, am 1. Juli von der Stadt an den Landkreisübertragen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Verwaltungsausschuss und wies damit Anträge der beiden Gruppen, aber auch der Ratsfrau Edeltraut Müller zurück, die sich für den Verbleib vor Ort in Bückeburg ausgesprochen hatten, um den Betroffenen lange Wege nach Stadthagen zu ersparen (wir berichteten).

Wie Bürgermeister Reiner Brombach mitteilte, seien relativ wenige Menschen betroffen. Es bleibe zudem gesichert, dass die oft zitierten "Härtefälle" nach wie vor ihre Anträge und Fragen bei der Stadt stellen könnten. Alle Politiker, die jetzt die Anträge gestellt hätten, hätten die Problematik bereits vor eineinhalb Jahren intensiv beraten und seien "im Thema" gewesen. Brombach: "Der plötzliche Sinneswandel ist schon eigenartig."

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