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Aufstieg im winterlichen Tiefschnee / Unterkunft im Fliegerhorst Goslar

Reservisten bezwingen den Brocken

Bückeburg. Krönender Abschluss des traditionellen Harzwochenendes der Kreisgruppe Weserbergland des Reservistenverbandes ist auch in diesem Jahr der Aufstieg zum Brocken gewesen. Bei tiefem Schnee und strahlendem Sonnenschein bot sich den Wanderern ein Bild wie aus alten, längst vergangen geglaubten Tagen. Der höchste Gipfel Norddeutschlands zeigte sich dann aber wie gewohnt launisch, verhüllte er sich doch kurz vor der Ankunft im Nebel.

Beim Marsch türmt sich der Schnee meterhoch. Foto: Schisanowski

Unterkunft hatten die Soldaten der Reserve im Fliegerhorst Goslar gefunden, möglicherweise letztmalig, da die Kaserne im Zuge der Reduzierung der Bundeswehr geschlossen werden wird. Der Aufstieg führte von Torfhaus auf dem Goetheweg und alternativ entlang der Trasse der Brockenbahn neun Kilometer auf den Gipfel. Nach gut zwei Stunden hatten die ersten Marschierer den Höhenunterschied von 320 Metern überwunden und das Ziel erreicht. Das 1142 Meter hohe Mittelgebirge zeigte sich beim Anstieg noch in strahlendem Sonnenschein und erlaubte eine phantastische Fernsicht bis weit ins Umland. Enttäuschung dann kurz vor dem Ziel: Urplötzlich schlug das Wetter um, und Nebel und Wolken versperrten den Blick. Der eiskalte Wind sorgte dafür, dass nach kurzer Stärkung wieder der Rückweg nach Schierke angetreten wurde, begleitet von Schneefall in beeindruckender winterlicher Szenerie. Ein zünftiger Hüttenabend rundete das Wochenende ab, das unter der Leitung von Hauptfeldwebel d.R. Dieter Bierbaum mit maßgeblicher Unterstützung des Feldwebel für Reservisten, Stabsfeldwebel Jürgen Wagner aus Bückeburg, vorbereitet worden war.

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