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Imponierende Bilanz der Kernstadt-Blauröcke / Bei 47 Sturmeinsätzen gefordert / Ernennungen

Rekord! – Ortswehr leistet 18 900 Stunden

Bad Münder (hm). Rekord bei der Ortsfeuerwehr! Mit 18 932 ehrenamtlich geleisteten Stunden schließt der Tätigkeitsbericht des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Uwe Behrendt. „Das ist eine Zahl, auf die wir stolz sein können.“

F. Burkert

Er führte aus, dass man bei einer zu leistenden Jahresarbeitstundenzahl von 2000 pro Person mindestens neun Arbeiter im städtischen Bauhof beschäftigen müsste, um diese Tätigkeiten zu bewältigen. „Wir machen die ganze Arbeit jedoch ehrenamtlich.“

Die Ortswehr leistete 98 Einsätzen, die sich auf Verkehrsunfälle, Brandeinsätze, Hilfeleistungen, blinde Alarme, sonstige Einsätze und feuertechnischen Dienst bezogen. Ein großer Stundenblock forderte 47 Sturmeinsätze an zwei Tagen. So wurden am 22. Juni 32 Einsätze zur Beseitigung von Sturmschäden, meistens entwurzelte Bäume, geleistet, während es am 3. Juli 13 umgestürzte Bäume waren, die von den Straßen gezogen werden mussten. Spektakulärer jedoch war der Einsatz im Juli bei einem Schulbusbrand an der Kreuzung der B 442/Deisterallee. Der Brand wurde in der Kategorie „Volle Ausdehnung“ eingestuft. „Es war ein Glück, dass der Bus nur mit einem Fahrer besetzt war. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er mit Schulkinder besetzt gewesen wäre“, so Behrendt.

Erfreuliches gab aus der Alterskameradschaft. Alle Angebote wurden von zahlreichen Kameraden genutzt. Der Musikzug hatte viele Einsätze und trug zum kulturellen und musikalischen Bild von Bad Münder bei, und der Terminkalender der Jugendabteilung war prall gefüllt. Brandschutzerzieher Peter Mönkeberg besuchte Kindergärten und Grundschulen der Stadt.

Die Wahlen zum Kommando ergaben keine Veränderungen, da sich alle Amtsinhaber der Wiederwahl stellten: Stefan Bosse (Jugendwart), Bernd Ragge (Kassierer) und Rolf Schubert (Schriftführer).

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke lobte die Zusammenarbeit mit der Schwerpunktfeuerwehr. „Sie wird ihrem Auftrag als spezialisierte Wehr gerecht“, führte er aus. Unklar sei die Einführung und Verteilung einer Feuerschutzsteuer. Und Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah: „Ich weiß, was wir an der Feuerwehr haben und dass wir uns auf sie verlassen können. Wie wäre wohl unser Fest zum 975-jährigen Jubiläum von Bad Münder verlaufen, wenn sie nicht mitgeholfen hätten. Hingegen glänzten einige Lokalpolitiker durch Abwesenheit.“

Ernannt und Befördert wurden: Markus Reichelt und Sebastian Rudolph zum Löschmeister; Claus Moddelmog, Sascha Nagel und Swen Hartmann zum Oberlöschmeister; Wolfgang Erdmann zum Hauptlöschmeister; Anna-Marie Strangmeyer, Maximilian und Frederik Graf zum Feuerwehrmann /-frau; Gerrit Graf, Jan und Mark Leibelt und Martin Trester zum Oberfeuerwehrmann; Zimo Bons und Olaf Borcherding zum ersten Hauptfeuerwehrmann; Werner Konopka zum Hauptregisterführer.

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