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SG Hohnhorst-Haste im Spitzenspiel gegen die HG Rosdorf-Grone

Rappelvolle Haster Sporthalle: Der Tabellenführer gibt sich die Ehre

Handball (hga). In der Oberliga hat die SG Hohnhorst-Haste alles auf das Beste für ein echtes Spitzenspiel angerichtet: In eigener Halle empfängt die SG den Spitzenreiter HG Rosdorf-Grone.

Björn Güth (vorne) ist heiß auf das Top-Spiel gegen die HG Rosdo

Nur zwei Punkte trennen die SG von den Gästen. In den vergangenen Jahren hatte die SG immer, wenn die Tabellenführer kamen, die Außenseiterrolle inne. Das ist diesmal anders, hier treffen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander, es ist seit langer Zeit ein richtiges Hammerspiel in der Haster Sporthalle. "Die Mannschaft hat sich dieses Spitzenspiel erarbeitet und redlich verdient, wir hoffen auf einen entsprechenden Zuschauerzuspruch", erklärt SG-Coach Marc Siegesmund. Die Begegnung verspricht erheblich mehr Spannung und Niveau als am vergangenen Wochenende zu sehen war, gegen den TuS Altwarmbüchen ließ sich die SG über weite Strecken vom schwachen Gast anstecken. "Wir passen uns dem Gegner an, das hier wird deshalb ein gutes Spiel", meint Siegesmund. Ein Indiz für eine Weiterentwicklung der Mannschaft ist die Tatsache, dass die Spieler nicht zufrieden waren mit der Art und Weise, wie der Erfolg zustande kam. "Es soll ja auch Spaß machen", meinte Christian Höflich - genau der fehlte unübersehbar. Diesmal sind die SG-Fans besonders gefordert, der Gast wird mit zahlreicher Unterstützung anreisen. Ein Rosdorfer Sponsor übernimmt die Fahrtkosten und die Hälfte der Eintrittsgelder. Das verspricht zunächst eine rappelvolle Halle in Haste, zeigt aber auch die Wichtigkeit der Partie, hier muss alles stimmen in der Mannschaft. Die Fähigkeit, eine Spitzenmannschaft der Liga zu schlagen, ist vorhanden, im dritten Heimspiel in Folge ist es an der Zeit, die Früchte der bisherigen Arbeit zu ernten. "Unser Heimnimbus soll gewahrt werden, wir werden konzentriert an die Sache herangehen", bekräftigt Siegesmund die herangereiften Ambitionen auf höhere Weihen. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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