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Kulturverein zieht positive Bilanz der beiden vergangenen Spielzeiten / Polster erwirtschaftet

Quantität und Qualität weiter gefestigt

Bückeburg (rc). Die Kontinuität des Programms in Quantität und Qualität weiter gefestigt, trotzdem weiterhin erfolgreich auf neues Terrain begeben und auch die Finanzen sind in Ordnung. Dieses Fazit hat der Kulturverein Bückeburg auf seiner Jahreshauptversammlung am Dienstagabend gezogen. Aufgrund der späten Ansetzung desTermins konnten erstmals zwei Spielzeiten - 2004/2005 und 2005/2006 - komplett bilanziert werden. Für beide wurde dem Vorstand um Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe einstimmig Entlastung erteilt.

Erfolgreich: Der Vorstand des Kulturvereins mit Geschäftsführeri

Wie Geschäftsführerin Johanna Harmening ausführte, konnten in den beiden Spielzeiten jeweils 18 Veranstaltungen angeboten werden. Bei durchschnittlich 4500 pendelte sich der Besucherschnitt ein, eine leichte Erhöhung im Vergleich zur Spielzeit 03/04. Durch die Umstrukturierung des Abonnements, der Umbesetzung des Neujahrskonzertes und moderate, "längst überfällige Preiserhöhungen" konnte der Konzerterlös erheblich gesteigert werden. Das war auch nötig, wie aus dem Zahlenwerk von Schatzmeister Hagen Bokeloh hervorging. Denn in der Saison 04/05 wurde ein saldierter Verlust von 21 000 Euro, die Spielzeit darauf sogar von 29 000 Euro bilanziert. "Bei Veranstaltungen werden wir stets Verluste ausweisen." Ausgeglichen werden kann das Minus nur durch Zuschüsse und Spenden: Die Zuschüsse beliefen sich auf insgesamt 85 000 Euro, die Spenden auf 12 000 Euro. Zusammen mit einer deutlich fünfstelligen Spende zum Mozart-Konzert konnte schließlich 04/05 ein Überschuss von 7700 Euro erzielt werden, 05 /06 von 11 500 Euro. Der Schatzmeister: "Damit haben wir uns ein kleines Polster geschaffen, das aber schnell wieder aufgezehrt sein kann." Der Fürst: "Sehr erfreuliche Zahlen". Renner im Programm waren die "Poetischen Momente" und die Kammerkonzerte, die nahezu immer ausverkauft waren. Schwerer tat sich der Kulturverein mit seinem Theaterangebot, wo sich Licht und Schatten abwechselten. Der Appell des Vorstandes: "Die Schulen möchten unser Angebot annehmen." Selbstgänger waren Namen wie Markus M. Profitlich und Mathias Richling, die den Rathaussaal bis auf den letzten Platz füllten - sogar kostendeckend.

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