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Psychiatrische Versorgung wird optimiert

Klinik

Hameln (HW). Zur Optimierung der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung ist das Ameos Klinikum Hameln vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration mit 32 vollstationären Betten und 15 tagesklinischen Plätzen in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. In Zukunft werden am Standort Wilhelmstraße im ehemaligen Kreiskrankenhaus Hameln zwei allgemeinpsychiatrische Stationen mit jeweils 16 Betten und eine Tagesklinik mit 15 Plätzen vorgehalten. Im Rahmen von umfangreichen Umbaumaßnahmen werden insgesamt fünf Ebenen modernisiert und den Ansprüchen einer zeitgemäßen psychiatrischen Versorgung angepasst. Rund 35 neue Mitarbeiter im Ameos Klinikum Hameln arbeiten.

 Das  Hameln (HW). Zur Optimierung der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung ist das Ameos Klinikum Hameln vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration mit 32 vollstationären Betten und 15 tagesklinischen Plätzen in den Krankenhausplan des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. In Zukunft werden am Standort Wilhelmstraße im ehemaligen Kreiskrankenhaus Hameln zwei allgemeinpsychiatrische Stationen mit jeweils 16 Betten und eine Tagesklinik mit 15 Plätzen vorgehalten. Im Rahmen von umfangreichen Umbaumaßnahmen werden insgesamt 5 Ebenen modernisiert und den Ansprüchen einer zeitgemäßen psychiatrischen Versorgung angepasst. Rund 35 neue Mitarbeiter im Ameos Klinikum Hameln arbeiten.

Das Ameos Klinikum für Psychiatrie und Psychotherapie in Hildesheim versorgt bisher die Stadt Hildesheim sowie die Landkreise Hildesheim, Hameln-Pyrmont und Holzminden und damit etwa 620 000 Einwohner. Die Größe dieses Versorgungsgebietes führt dazu, dass Patienten und Angehörige Anfahrtszeiten von über einer Stunde mit dem Auto, bei Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel deutlich mehr, hinnehmen mussten. Dies entspreche nicht den Grundprinzipien einer adäquaten modernen psychiatrischen Versorgung Depressiver, zu der auch die gemeindenahe Ausrichtung im Lebensumfeld zählt. Der therapeutische Erfolg des Patienten sei nachweislich ohne Einbeziehung des familiären Umfeldes begrenzt und nicht nachhaltig genug.

  „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine wohnortnahe Behandlung viele Vorteile für den Patienten bringt“, so der ärztliche Direktor Prof. Detlef Dietrich. „Wir sind daher sehr froh über die zukünftige differenzierte Behandlungsmöglichkeit von kranken Menschen in der Region Hameln-Pyrmont.“ Zudem könnten kurze Wege auch Schwellenängste depressiv Erkrankter abbauen. Mit der Eröffnung der Klinik wird in der zweiten Jahreshälfte 2011 gerechnet.

 

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