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Politiker wollen Geister-Lkw im Kurort stoppen

Bad Eilsen. Die Situation, die Bürger des Badeortes mit wachsendem Zorn beobachten, ist fast immer die gleiche: Lkw-Fahrer sehen das Durchfahrtsverbot am Ortseingang, stutzen, fahren kurz auf den Seitenstreifen am Friedhof, blicken unschlüssig auf die Uhr, sagen sich dann „Augen zu und durch" - und setzen ihre Fahrt in der fast immer richtigen Hoffnung fort, schon nicht erwischt und für den Verstoß mit 20 Euro zur Kasse gebeten zu werden. Das Gros der Querungen soll auf die Montage und Dienstage und damit auf den Wochenbeginn fallen, wenn die Lager der Läden leer sind und aufgefüllt werden müssen.
Bad Eilser Politiker wollen das jetzt nicht mehr länger hinnehmen. Der SPD-Ratsherr und frühere Polizeibeamte Manfred Kühn hat sich mit Fraktionskollegin Christel Bergmann sowie seinen Ex-Kollegen Werner Steding und Uwe Schröder im Büro der Bürgermeisterin getroffen und Möglichkeiten ausgelotet, den Geisterfahrten der Brummis durch den Badeort künftig einen Riegel vorzuschieben.

Lkw

Bad Eilsen. Die Situation, die Bürger des Badeortes mit wachsendem Zorn beobachten, ist fast immer die gleiche: Lkw-Fahrer sehen das Durchfahrtsverbot am Ortseingang, stutzen, fahren kurz auf den Seitenstreifen am Friedhof, blicken unschlüssig auf die Uhr, sagen sich dann „Augen zu und durch" - und setzen ihre Fahrt in der fast immer richtigen Hoffnung fort, schon nicht erwischt und für den Verstoß mit 20 Euro zur Kasse gebeten zu werden. Das Gros der Querungen soll auf die Montage und Dienstage und damit auf den Wochenbeginn fallen, wenn die Lager der Läden leer sind und aufgefüllt werden müssen.
Bad Eilser Politiker wollen das jetzt nicht mehr länger hinnehmen. Der SPD-Ratsherr und frühere Polizeibeamte Manfred Kühn hat sich mit Fraktionskollegin Christel Bergmann sowie seinen Ex-Kollegen Werner Steding und Uwe Schröder im Büro der Bürgermeisterin getroffen und Möglichkeiten ausgelotet, den Geisterfahrten der Brummis durch den Badeort künftig einen Riegel vorzuschieben.
„Allein in den eineinhalb Stunden, die ich mit dem Leiter des Polizeikommissariats Bückeburg und dem Beamten der Polizeistation Bad Eilsen zusammen gesessen habe, sind wenigstens sechs Lkw über die Bückeburger Straße gerollt - und das waren erkennbar keine Anlieger", ärgert sich Kühn. Zur Erinnerung: Lkw ist das Queren von Bad Eilsen grundsätzlich verboten (Ausnahme: von 7 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr dürfen „Versorgungs-Fahrzeuge" fahren).
Im Gespräch mit der Presse stellt Kühn gemeinsam mit Bürgermeisterin Christel Bergmann (SPD) als Quintessenz des Gesprächs vier mögliche Maßnahmen vor.

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