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Antragsteller möchten Platz mit Trampolin und Seilbahn

Politiker stimmen gegen zweiten Spielplatz

Lauenau (bab). In Feggendorf wird es keinen weiteren Spielplatz geben. Das ist die einhellige Meinung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege. Die Verwaltung hat dem Ausschuss mitgeteilt, dass alle Lauenauer Spielplätze für die Saison startklar gemacht worden sind.

Über den Antrag einer Familie aus Feggendorf hatte der Jugendausschuss des Gemeinderates zu beraten. Die Anwohner der Deisterstraße wollen einen zweiten Spielplatz in Feggendorf, da der vorhandene an der "Alten Schule" für Kinder über fünf Jahre nicht geeignet sei. Die Geräte seien zu klein und uninteressant für größere Kinder. Die Antragsteller stellen sich einen weiteren, zentralen Spielplatz mit Trampolin, Seilbahn, Schaukel und Klettergerüst für sechs- bis 14-jährige Kinder vor, damit diese "zu mehr Bewegung und Aktivität an frischer Luft animiert" werden. "Man muss in Feggendorf sicherlich nicht zwei Spielplätze haben", antwortete Bürgermeister Heinrich Laufmöller (SPD) auf die Frage der Ausschussvorsitzenden, Bärbel Fatzler (SPD), ob ein zweiter Platz vonnöten sei. Auch die CDU hielt das für übertrieben. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das erforderlich ist", sagte CDU Fraktionssprecher Karl-Heinz Strecker. Ein Trampolin ohne Aufsicht ist nach seiner Meinung auch nicht ratsam. "Viele Vereine bieten das an", sagte er zum Trampolinsport. Der Ausschuss war einstimmig der Meinung, dass ein Spielplatz für den kleinen Ort am Deister reicht und Kinder dort auch viele andere Möglichkeiten haben, sich in frischer Luft auszutoben.

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