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Politik reagiert unterschiedlich auf FDP-Pläne fürs Hochzeitshaus

Hochzeitshaus

Hameln (jch). Die Liberalen aus Stadtrat und Kreistag haben den Vorschlag gemacht, das Hochzeitshaus als Veranstaltungssaal auch für Ratssitzungen zu nutzen. Die Politik hat auf diesen Impuls sehr unterschiedlich reagiert. „Es ist nicht sinnvoll über das zu reden, was wünschenswert, aber nicht finanzierbar ist“, meint Ursula Wehrmann (Grüne).

Claudio Griese, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Rat der Stadt Hameln, hält die Ideen der FDP zum Hochzeitshaus „für einen interessanten Vorschlag“. Die Überlegung sei zwar nicht ganz neu, aber dennoch gut.

Deutlich anders positioniert sich Ursula Wehrmann von den Grünen „Es ist nicht sinnvoll über das zu reden, was wünschenswert, aber nicht finanzierbar ist“. Es sei in der vergangenen Wahlperiode ausgiebig über dieses Thema debattiert worden. Am Ende sei klar gewesen, dass für ein solches Projekt kein Geld zur Verfügung stehe.

Hochzeitshaus
  • Die FDP möchte das Hochzeitshaus zum Sitzungssaal werden lassen. Foto: Wal

Im Kreistag ist man vorsichtig beim Thema Hochzeitshaus. CDU-Fraktionsvorsitzender Otto Deppmeyer hält ein solches Projekt für schwierig, denn: „In Zeiten in denen wir freiwillige Leistungen aus Kostengründen mehr und mehr zurückfahren, lässt sich eine solche Idee schlecht vertreten“. Auch die vorgeschlagene Zusammenarbeit von Stadt und Kreis hält Deppmeyer eher für hinderlich, als für förderlich.

Ulrich Watermann, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im neu gewählten Kreistag, ist skeptisch. Die FDP-Idee „kann eine Überlegung sein, wenn einem sonst gar nichts mehr einfällt“, sagt Watermann.

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