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Photovoltaik ist gut fürs Klima, beim Denkmalschutz wird's knifflig

Photovoltaik

Hameln (CK). Die Stadt Hameln will es Hausbesitzern leichter machen und hat eigens einen Solarkataster im Internet angelegt. Jetzt zeigt sich, dass Interesse an regenerativen Energien ist riesengroß. Kaum am Netz, ging der Server wegen der großen Nachfrage in die Knie, sagt Pressesprecher Thomas Wahmes.

Dass Hamelns Dächer ein enormes Klimaschutz-Potenzial haben, davon ist auch Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann überzeugt. Rund 38 Prozent aller Dachflächen, so ihr Fazit, eignen sich für die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Mit einer möglichen Modulfläche von knapp einer Million Quadratmetern für die Eignungsklassen „sehr gut“ und „gut“ könnte man also 120000 Megawatt Strom pro Jahr auf diese Weise erzeugen und zugleich 7 000 Tonnen CO2 einsparen. Oder andersrum: Würden alle geeigneten Dächer genutzt, könnten rund 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Stadt emissionsfrei produziert werden – sofern man denn einen heimischen Handwerker findet, der auch freie Kapazitäten hat.

Wie viele Flächen es tatsächlich sind, vermag Wahmes nicht zu sagen, zumal die in diesem Jahr nicht wieder aufgelegt worden war. Und in einer historischen Stadt wie Hameln steht manchmal auch der Denkmalschutz dem Wunsch nach Solarstrom entgegen  „Wir setzen da auf individuelle Lösungen“, sagt Wahmes.

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  • Photovoltaik als umweltfreundliche Energie ist auch bei vielen privaten Hausbesitzern begehrt, hier auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hilligsfeld.
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  • Mit Solaranlagen ausgestattete Dächer in der Heinestraße: Die HWG hat sie der Energie-Genossenschaft zur Verfügung gestellt. Fotos: Dana
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