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OMD gastieren am 12. November im Capitol

Perfekte Popwerke im Synthie- und New Wave-Gewand

Noch heute gelten OMD als eine der wichtigsten Vertreter des Synthie-Pop und New Wave 1978 gegründet, erkannte das Duo Paul Humphreys und Andy McCluskey den Zug der Zeit und reihte sich in den Boom der Musikmaschinisten ein, die mit Sequenzern, Synthesizern und Rhythmusmaschinen die Charts eroberten.

OMD

Mit pulsierenden Rhythmen inszenierten sie perfekte Popwerke, die in den 80er Jahren zu 10 Top 20-Platzierungen führten - darunter die Super-Burner „Maid Of Orleans“, „Genetic Engineering“, „Electricity“, „Enola Gay“ und „Live And Die“.

OMD mussten sich zunehmend mit den üblichen Marktstrategien herumschlagen, verkauften sich mit adrett-kultiviertem Image, zeigten Medienpräsenz und investierten in die Bühnenarbeit. Dennoch, in den USA wurde die Musik der Band zunächst lange ignoriert, bis 1985 endlich der berühmte Knoten platzte. Mit Songs wie „So In Love“, „Secret“ und „If You Leave“ waren sie lange in den US-Charts präsent.

Nach der letzten Single „Dreaming“ und einem Best-Of-Album verließ Paul Humphreys die Band und gründete „The Listening Pool“. Andy McCluskey erhielt die Namensrechte an „OMD“ und startete nach einer dreijährigen Pause unter dem Namen OMD ein Comeback, das überraschend erfolgreich war. „Der Longplayer „Sugar Tax“ (1991) mit den Singles „Sailing On The Seven Seas“ und „Pandora’s Box“ verkaufte sich sensationell gut, die Band löste sich aber nach weiteren erfolgreichen Veröffentlichungen auf.

Im Jahr 2005 kamen OMD erstmals seit Jahren wieder für einen Auftritt zusammen. Anlass war die Aufzeichnung der RTL-Sendung „Die ultimative Chartshow“. Im Frühjahr 2007 trat die Band in der Originalbesetzung Andy McCluskey, Paul Humphreys, Mal Holmes und Martin Cooper zu einer erfolgreichen Europa-Tournee an. Am 17. September 2010 erschien das neue Studioalbum „History Of Modern“.

Beginn: 20 Uhr. Karten: NDZ 05041/78910.

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