weather-image
21°
Landstraße zum Jubiläum nicht fertig

Pech mit Firma: Arbeiten geraten in Zeitverzug

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Samtgemeinde hat bei der Ausschreibung für die Straßensanierungen in Lauenau und Rodenberg Pech gehabt. Wie die Verwaltung berichtete, liegt die Firma, die für beide Baustellen zuständig ist, im Zeitplan zurück.

"Wir haben jahrelang Glück gehabt, jetzt haben wir daneben gegriffen", sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann bei der Sitzung des Werksausschusses des Samtgemeinderates. Sowohl bei der Coppenbrügger Landstraße im Flecken Lauenau als auch beim Bassenbrink in Rodenberg gehen die Bauarbeiten langsamer voran als beabsichtigt. "Es ist kritisch, weil wir arg hinten liegen", sagte Björn Ladage, technischer Werksleiter der Eigenbetriebe. Technisch laufe es zwar ebenso wie bei der Coppenbrügger Landstraße planmäßig, "zeitlich hängen wir aber zurück". Die Gemeinden könnten sich die Firmen eben nicht aussuchen, erklärte Heilmann den Ratsherren, die sich nach dem Thema erkundigten. Man müsse das günstigste Angebot annehmen. "Ich hätte den Anliegern das gerne erspart", sagt der Verwaltungschef auf Anfrage zum Baufortschritt am Bassenbrink. Er habe gehofft, dass die Anwohner bei dieser Witterung trockenen Fußes auf ihre Grundstücke kommen würden. Inzwischen sei die Firma aber dabei, die Tragschicht aufzubringen, sodass bald Entspannung eintrete. Die Deckschicht werde je nach Witterung folgen. Die Kreuzung an der Deisterstraße wird aber noch länger in provisorischen Zustand bleiben müssen, weil sie den Anschluss zum Rest der Straße und damit zum zweiten Bauabschnitt bildet. Die Verwaltung hatte den Bassenbrink in weiser Voraussicht bereits in zwei Abschnitte eingeteilt. Ärgerlich findet der Verwaltungschef zudem, dass die Firma ihre Paletten mit Steinen zu allem Überfluss auch noch auf den Gehwegen platziert hatte. Allerdings sei nicht alles der Firma anzulasten. Bei der Coppenbrügger Landstraße seien im Untergrund Bedingungen vorgefunden worden, die die Arbeiten aufwendiger gestaltet hätten als erwartet. In Lauenau sei die Firma aber besonders langsam vorangekommen, weil nicht genug Personal eingesetzt worden sei. "Wir haben jetzt eine andere Firma vorweggeschickt, die die Kanäle macht", sagt Heilmann. Obwohl die Verwaltung der Firma Beine gemacht und um Verstärkung der Truppen gebeten hat, ist der geplante Zeitrahmen nicht mehr einzuhalten. Heilmann befürchtet, dass die Straße nicht bis zum Ortsjubiläum im Juni fertig werden wird. "Wir drücken aufs Tempo, aber bis zur 950-Jahrfeier werden wir es wohl nicht schaffen", bedauert er. Eigentlich sei geplant gewesen, die neue Straße zu den Feierlichkeiten fertigzustellen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare