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Samtgemeinde will Seniorenbeirat schaffen

„Packen wir es an“

Samtgemeinde Nienstädt (hga). Die Weichen für die Einrichtung eines Seniorenbeirates in der Samtgemeinde Nienstädt sind gestellt. Rund 30 Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen sowie aus der Kommunalpolitik einigten sich auf die Einberufung einer Delegiertenversammlung.

Aus der Mitte dieser Versammlung heraus soll der Seniorenbeirat gewählt werden. Nach längerer Diskussion einigte sich die Runde auf dieses Vorgehen. Den Termin dazu wird die Samtgemeinde-Verwaltung festsetzen und auch die nötigen Einladungen verschicken.

Das Alter von 60 Jahren ist eine Voraussetzung für die Wahl in das Gremium, keine kommunalpolitische Aktivität eine andere. „Wir hoffen, dass da erst mal ein größerer Klub zusammenkommt“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening. Die endgültige Einrichtung muss vom Samtgemeinderat beschlossen werden.

„Geht mal ’ran und versucht, die Leute zu kriegen“, gab Helpsens Bürgermeister Adolf Neitsch den Vertretern mit auf den Weg. Die Größe des Seniorenbeirates soll zwischen sieben und zehn Personen liegen. „Entscheidend ist, ob bei den älteren Mitbürgern Interesse an Mitgestaltung besteht“, erklärte Manfred Kesselring.

Die Initiative, ein solches Gremium für ältere Mitglieder zu schaffen, ging von der SPD-Fraktion im Gemeinderat Helpsen aus. Allerdings ist das schon länger her, bereits im vergangenen Jahr kam das Thema auf den Tisch. Mit der jetzigen Einladung zum Gespräch trug die Samtgemeinde dem vorhandenen Interesse Rechnung. 13 Vereine und Organisationen waren der Einladung gefolgt.

Im Kreis Schaumburg sind nur noch die Samtgemeinden Lindhorst, Sachsenhagen, Nienstädt und Bad Eilsen ohne Seniorenbeirat. In der Diskussion überwogen die Argumente zugunsten eines solchen Gremiums. Als Tenor kristallisierte sich die Auffassung heraus, die Sache erst mal von unten mit Leben – besser: mit Menschen – zu füllen.

Vereinzelt gab es Bedenken hinsichtlich der Besetzung der neuen Ehrenämter. Auch eine Zusammenlegung mit dem vorhandenen Behindertenrat stand im Raum. „Packen wir es ’mal an“, forderte Paul Junk von der TWG Nienstädt/Sülbeck die anderen Vereinsvertreter auf.

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