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Premiere für Tempo-Anzeige in Lüdersfeld

Ort mit Kalkül bestimmt

Lüdersfeld. Eine zweifelhafte Ehre ist der berüchtigten Lüdersfelder S-Kurve zuteilgeworden. Ein kürzlich von der Kreisverkehrswacht gekauftes Geschwindigkeits-Display ist dort erstmals postiert worden - der erste Einsatzort wurde mit Kalkül gewählt, wie die Verantwortlichen erklärten. 3000 Euro hat das Gerät gekostet, das nicht nur Geschwindigkeiten anzeigen, sondern auch die Zahl der Autos und deren jeweiliges Tempo aufzeichnen kann. Diese Werte würden später ausgewertet.

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Wolfgang Haverland, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht erklärte, dass dieses von nun an auf Anfrage an unterschiedlichen Stellen im Landkreis postiert wird. Zwar hätten zahlreiche Gemeinden bereits einen eigenen Tempomesser. Allerdings fühlten sich diese häufig nicht für das Messen außerhalb geschlossener Ortschaften zuständig. Deshalb werde die knallgelbe Tafel der Kreisverkehrswacht zur Unterstützung bereitgestellt. Für die Premiere sei die Lüdersfelder Kurve an der L 449 ausgewählt worden, weil sich sowohl Verkehrssicherheitsbeauftragte als auch Opfer die Häufung der Unfälle in dem Bereich nicht erklären können. Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, erklärte, dass seine Behörde Amtshilfe geleistet habe, um für mehr Sicherheit an der unfallträchtigen Kurve zu sorgen. Eine Verpflichtung dazu habe nicht bestanden.

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