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Nur so kriegt man als Polizist ein Top-Büro …

Bad Eilsen. Der Mann, der auf der Polizeistation Bad Eilsen kürzlich eine Anzeige machte, muss nicht schlecht gestaunt haben: In dem völlig ausgeräumten Amtszimmer steht ein Arbeiter in Latzhose, der offensichtlich mit dem Neueinrichten beschäftigt ist. Noch mehr staunt der Mann, als der Arbeiter ihm erklärt, er sei der Polizeihauptkommissar Uwe Schröder - und die Anzeige dürfe er ihm gestrost geben, er sei nämlich so oder so im Dienst.
Was sich der Beamte, für den Bad Eilsen die letzte Dienstelle seiner Laufbahn sein soll, dabei gedacht hat: „Stimmt das Arbeitsumfeld, läuft die Arbeit selbst umso besser", erklärt Schröder. Er möbliert die Polizeistation Bad Eilsen binnen zehn Tagen komplett neu; die Einrichtung organisiert er bei zwei Geldinstituten in Bad Eilsen und Hameln.

Polizist

Bad Eilsen. Der Mann, der auf der Polizeistation Bad Eilsen kürzlich eine Anzeige machte, muss nicht schlecht gestaunt haben: In dem völlig ausgeräumten Amtszimmer steht ein Arbeiter in Latzhose, der offensichtlich mit dem Neueinrichten beschäftigt ist. Noch mehr staunt der Mann, als der Arbeiter ihm erklärt, er sei der Polizeihauptkommissar Uwe Schröder - und die Anzeige dürfe er ihm gestrost geben, er sei nämlich so oder so im Dienst.
Was sich der Beamte, für den Bad Eilsen die letzte Dienstelle seiner Laufbahn sein soll, dabei gedacht hat: „Stimmt das Arbeitsumfeld, läuft die Arbeit selbst umso besser", erklärt Schröder. Er möbliert die Polizeistation Bad Eilsen binnen zehn Tagen komplett neu; die Einrichtung organisiert er bei zwei Geldinstituten in Bad Eilsen und Hameln.
Nötig ist's: „Der Teppichboden liegt seit 1974 drin. Er sieht entsprechend aus - und riecht inzwischen auch so", sagt Schröders Vermieter, Rathauschef Bernd Schönemann; die Polizei hat ihr Büro in der Eilser Behörde. Schönemann macht kurz entschlossen 1200 Euro locker, spendiert Schröder und seinem Kollegen, dem Polizeioberkommissar Werner Kurzmann, einen neuen Linoleumbelag. Bauhofmitarbeiter packen an, wuchten den textilen Vorgänger raus.
„Klasse", sagt Schröder und denkt: „Aber das kann nur der Anfang sein ..." Denn auch die Möbel im Dienstzimmer sind nach etwa 30 Jahren verratzt; damit das nicht so auffällt, hat sie der Beamte zunächst großflächig mit Folie in Polizei-Blau beklebt. Ein Provisorium, mehr nicht.
Schröder: „Deswegen habe ich mir bei meinem Chef Werner Steding, Leiter des Polizeikommissariats Bückeburg, Grünes Licht für das Neueinrichten geholt."

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