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Ernestinum-Schulprojekt bewirbt sich für Geschichtswettbewerb

NS-Inschrift an Gedenkstein: Schüler stöbern in Archiven

Rinteln. Eine Geschichtsklasse des Gymnasiums Ernestinum hat sich des umstrittenen Gedenksteins, der auf dem Schulhof der Hildburg-Realschule steht, angenommen und ein Projekt daraus gemacht: Unter der Leitung von Geschichtslehrerin Peggy Watutin befragen Schüler Menschen, die etwas über den Gedenkstein wissen, und gehen durch verschiedene Archive, um so viel Informationen wie möglich über die Historie des Steins zu sammeln.

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Die Antwort auf die Frage, ob die Inschrift des Steins "Klagt nicht, kämpft" entfernt werden oder durch eine Infotafel erklärt werden soll, ist abhängig von den Ergebnissen des Projekts, wie Landkreis-Pressesprecher Klaus Heimann erklärt: "Die Ergebnisse werden dem Schulamt Anfang nächsten Jahres vorgestellt. Dann werden wir weitersehen." Das Projekt bewirbt sich auch für einen Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Er ist der größte historische Forschungswettbewerb für Jugendliche und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Auch die Geschichtswerkstatt der Bückeburger Herderschule hatte schon daran teilgenommen. "Wegen der Wettbewerbsteilnahme stehen wir momentan in Kontakt mit der Verwaltung des Landkreises", so Ernestinum-Schulleiter Reinhold Lüthen.

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