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Weitgehend normaler Oktober - nass, aber auch viel Sonnenschein

November hält, was er verspricht

Landkreis. Nebel, Hochnebel, viele Wolken und kaum Sonne: Der November hält mindestens bis zum Wochenende, was er verspricht. Grund ist die Kombination von feucht-milder Luft aus Süden, schwacher Wind und die geringe Strahlkraft der Sonne. Ab heute können Störungen vom Balkan zu allem Überfluss auch noch Regen bringen. Temperaturen von elf bis 13 Grad am Tag und acht bis zehn Grad in der Nacht schonen wenigstens die Heizkostenrechnung.

Autor:

Reinhard Zakrzewski

Die Witterung im Oktober entsprach weitgehend dem normalen Verlauf: wechselhaft und kühl in der ersten und letzten Woche, mild und nach Nebel oft sonnig in den Tagen dazwischen. Temperaturen und Sonnenschein bewegten sich im üblichen Rahmen. Nur der Niederschlag schoss wieder mal deutlich über das Ziel hinaus. Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung wundert es nicht, dass die Monatsmitteltemperatur (10,5 Grad) nun schon das neunte Mal in diesem Jahr, wenngleich auch nur geringfügig (0,3 Grad), über dem 30-jährigen Mittel lag. So wurde der übliche eine Frosttag auch knapp verfehlt. An der Wetterstation Bückeburg (Achum) sank das Quecksilber am 29. Oktober auf das Monatsminimum von plus 0,5 Grad, am Boden auf null Grad. Wie in ganz Norddeutschland war auch im Schaumburger Land der 13. Oktober mit gut 20 Grad (Bückeburg 20,3 Grad) der wärmste Tag des Monats. Selten zeigte sich der ansonsten recht trockene Oktober derart nass. Mit einem Paukenschlag wartete in diesem Zusammenhang gleich der 1. Oktober auf, als ein skandinavisches Sturmtief mit schweren Böen bis 70 km/Stunde, heftigem Regen und nachmittags sogar Graupelschauern, die Region peitschte. Stellenweise kamen bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen (Bückeburg 16,4 Liter). Nicht zuletzt deshalb schloss der Oktober verbreitet um mehr als ein Drittel zu feucht ab. Bückeburg meldete insgesamt 58 Liter je Quadratmeter (plus 37 Prozent). Die Sonne zeigte sich im Schaumburger Land im Vergleich zu anderen norddeutschen Regionen recht spendabel. 106 Stunden waren sogar geringfügig mehr als das Klassenziel. Und was bringt uns der November? AlsÜbergangsmonat vereint er Herbst und Winter in sich. Während in der ersten Hälfte Süd- oder Südwestwinde noch Höchstwerte über 15 Grad bringen können, ist in der zweiten Hälfte bei nördlicher Luftströmung durchaus schon mal eine geschlossene Schneedecke drin.

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