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Reckmann: Verbot für neue Gesamtschulen "Trauerspiel" der CDU/FDP

Nienstädter SPD für zweite IGS

Nienstädt (jl). Der SPD-Ortsverein Nienstädt unterstützt die Forderungen der Elternvertreter der Integrierten Gesamtschule Schaumburg (IGS) sowie des Kreiselternrates nach einer weiteren Integrierten Gesamtschule in Schaumburg. Das geht aus einer von Vorstandsmitglied Alfred Reckmann verfassten Pressemeldung hervor.

In der Mitteilung wird das Einrichtungsverbot für neue Gesamtschulen als "Trauerspiel" der CDU/FDP-Landesregierung bezeichnet, "denn es widerspricht allen aktuellen pädagogischen Erkenntnissen. Der Elternwille wird missachtet und eine optimale Beschulung von Kindern verhindert", schreibt Reckmann. Die Notwendigkeit einer zweiten IGS ist nach Meinung der Nienstädter SPD anhand der 400 Anmeldungen dieses Jahres zweifelsfrei gegeben. Es könne nicht sein, dass in vielen Ländern Europas gute Erfahrungen mit der langjährigen gemeinsamen Beschulung von Kindern gemacht würden, "und in Niedersachsen wird den Kindern der Zugang massenhaft verwehrt". Der Ortsverein schlägt vor, die grundsätzlich rechtlich mögliche Einrichtung von IGS-Außenstellen im Landkreis Schaumburg zu prüfen. "Sollte die Prüfung positiv ausgehen, wäre im Interesse der Kinder die Schaffung einer IGS-Außenstelle in der näheren Umgebung von Stadthagen anzustreben. Dieser Weg wird auch in der Stadt Hannover geprüft beziehungsweise angestrebt."

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