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Bauausschuss empfiehlt Isolierglas im Treppenhaus / Edelstahl für den Schornstein / Gesamtinvestition: 20 000 Euro

Nie wieder Schlottern: Neue Fenster für die alte Penne

Heeßen/Eilsen (tw). Rektor Joachim Preuß steht die Freude ins Gesicht geschrieben: "Ich finde es - wirklich - prima, dass das jetzt gemacht wird." - "Das" ist der Einbau von Isolierglasfenstern im Treppenhaus des Altbaus, ist darüber hinaus aber auch die Sanierung des Schornsteins auf dem Dach der Grundschule. "Ich weiß, dass die Kälte im Treppenhaus Ihr Alptraum ist", schmunzelt Bauausschusschef Heinz Grabbe (SPD). Minuten zuvor hatte das Gremium beide Maßnahmen einstimmig und ohne Diskussion zwecks Annahme an den Rat der Samtgemeinde überwiesen.

Hintergrund des Empfehlungsbeschlusses im Lehrerzimmer der Grundschule Heeßen: Anfang Januar hatte Preuß bei einem Ortstermin erklärt, dass er "sehr unzufrieden" mit der Situation im Treppenhaus des Altbaus ist. Durch die mangelnde Isolierung der Fensterfront sei es dort (schweine-)kalt. Eine Kälte, die zur Folge habe, dass die Heizung unnötig aufgedreht werden müsse und dadurch gleichsam Geld zum Fenster rausgeworfen werde. Vorschlag des Rektors: Thermopane-Verglasung einbauen. Ein Vorschlag, dem das "Grabbe"-Gremium nur zu gern folgt. Für die Maßnahme sind im Haushalt 2006 bereits 15 000 Euro reserviert. Sobald die Genehmigung des Denkmalschutzes vorliegt, soll der Auftragöffentlich ausgeschrieben werden. Bitte des Schulleiters dabei: "Die Fensterflügel sollten nicht starr sein, sondern nach innen aufgehen - dann sind sie vom Hausmeister leicht und vor allem gefahrlos zu reinigen." Stichwort Schornstein: "Hier hat einÜberprüfen durch den Hausmeister Anfang Februar 2006 ergeben, dass der Schornstein innen nass ist und diese Nässe nach außen dringt", berichtet Samtgemeindebürgermeister Heinz Wischnat. Eine Fachfirma, aber auch der Bezirksschornsteinfeger hätten den Sachverhalt bestätigt - und den Einbau einer Verkleidung aus hochwertigen Edelstahlrohren empfohlen. Inzwischen liegt auch ein Kostenvoranschlag der Firma "Masche Schornsteintechnik" (Meerbeck) vor. Danach betragen die Kosten für die Maßnahme rund 5200 Euro. "Masche soll's machen", meinen die Ausschussmitglieder. Zur Erinnerung: Im Sommer 2005 hatte die Schule eine neue Heizung erhalten. Ein Mindener Ingenieurbüro hatte laut Wischnat damals erklärt, dass es keine Bedenken habe, wenn auf das Auskleiden des Schornsteins mit Edelstahl verzichtet (!) würde.

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