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Der Vierbeiner muss auch dann ruhig bleiben, wenn die Menschen unruhig sind

Nicht bellen, beißen, jammern: Ist Ihr Hund fit fürs Gasthaus?

Hundefreunde möchten ihren vierbeinigen Liebling gerne immer und überall dabei haben – auch im Restaurant. Doch woher wissen Herrchen und Frauchen, ob ihr Vierbeiner ausgehtauglich ist? Damit der Aufenthalt im Lieblingslokal für Mensch und Tier entspannt verläuft, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Zunächst einmal müssen Hunde im gewählten Restaurant grundsätzlich erlaubt sein. Ist diese Voraussetzung erfüllt, suchen Hundefreunde einen möglichst ruhigen Platz, an dem sich der Hund auf dem Boden ausstrecken kann. „Je mehr Rückendeckung sie haben, desto sicherer fühlen sich die meisten Hunde“, sagt Ariane Ullrich vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV). „Damit weder Kellner noch Gäste gestört werden, sollte in jedem Fall ein Eck-Tisch gewählt werden oder ein Platz an der Wand mit ausreichend Abstand zu anderen Gästen und Hunden.“

Die meisten Dinge, die für einen Besuch im Restaurant wichtig sind, lernen die Tiere bereits in der Hundeschule. Dazu gehört natürlich, dass der Hund stubenrein ist. Ebenfalls wichtig: dass er ruhig liegen bleibt, auch wenn fremde Menschen um ihn herum aufstehen und herumlaufen. Das ist wichtig, denn jammernde Hunde stören die Umgebung.

Bettelnde Hunde, die den Kopf auf den Tisch legen oder auf Stühle springen, sind im Restaurant keine gern gesehenen Gäste. Deshalb sollte der Vierbeiner auch zuhause kein Essen vom Tisch bekommen. Und wenn andere Restaurantgäste das Tier füttern wollen, dürfen diese darauf hingewiesen werden, dies bitte zu unterlassen.

Lebhaften Hunden kann für die Zeit, in der Herrchen und Frauchen essen, ein Knabberartikel angeboten werden, mit dem sie sich beschäftigen können. Hierfür eignen sich zum Beispiel Kauknochen aus Büffelhaut, die lautlos mit den Zähnen bearbeitet werden können.

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