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Kurt-Schumacher-Straße: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will 30 000 Quadratmeter große Fläche vermarkten

Neuer Anlauf für Verkauf des ehemaligen Sportplatzes

Rinteln (wm). Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - früher Bundesvermögensamt - nimmt einen neuen Anlauf, um die ehemalige Sportplatzfläche des Britischen Militärhospitals an der Kurt-Schumacher-Straße zu verkaufen. Eine Fläche außerhalb des Geländes der Lebenshilfe, die auf 10 050 Quadratmetern asphaltiert ist und von den Briten als Hockeyplatz benutzt wurde. Das zum Verkauf stehende Gesamtareal ist größer, nämlich insgesamt rund 30 000 Quadratmeter groß - ein Teil dieses Geländes wird von einem Landwirt genutzt, der hier Heu macht.

Seit dem Abzug der Briten vor rund 13 Jahren hat es immer wieder

Seit dem Abzug der Briten vor rund 13 Jahren hat es immer wieder Ansätze gegeben, das Gelände zu vermarkten. Es habe sogar mehrere ernsthafte Interessenten gegeben, bestätigte gestern Hans-Jürgen Bicher von der Bundesanstalt auf Anfrage. So einen Investor, der in der Nordstadt ein Alten- und Pflegeheim errichten wollte, mehrere Anfragen wegen einer Wohnbebauung, doch letztlich seien alle Projekte gescheitert. Auch die Stadt Rinteln sei nach wie vor am Kauf des Geländes interessiert, betonte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz gestern in einem Telefongespräch, "aber nicht zu Baulandpreisen", was zurzeit noch Vorstellung der Bundesanstalt sei. Bicher wollte auf Anfrage keine Summen nennen. Die SPD-Ratsfrau Astrid Teigeler-Tegtmeier hatte im August vorigen Jahres bereits angeregt, hier einen Spiel- und Bolzplatz für die Jugend der Nordstadt anzulegen. Das Gelände ist im jetzigen Zustand vor allem für die Anwohner ein Ärgernis, denn auf dem Asphaltplatz werden immer wieder Feten gefeiert, der Müll bleibt zurück. Lebenshilfe-Chef Herbert Meier hat schon abgewinkt: Für die Lebenshilfe sei dieses Gelände zu weit weg, einen Sportplatz habe er bereits auf dem ehemaligen Hospital-Grundstück. Der gehört zwar zur Prince-Rupert-School und werde von den britischen Schüler und der Lebenshilfe gemeinsam genutzt, aber da gebe es bei der Abstimmung keine Probleme. Hans-Jürgen Bicher von der Bundesanstalt kann sich vorstellen, dass sich die Fläche auch für einen Gewerbebetrieb eigne, aber hier liege die Entscheidung letztlich bei der Stadt Rinteln, die die Planungshoheit habe - zurzeit ist die Fläche als Grünfläche und Sportplatz im Flächennutzungsplan der Stadt ausgewiesen und Teil des Bebauungsplanes "Hohe Wanne". Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat ein Exposé ins Internet gestellt, einzusehen unter "www.bundesimmobilien.de".

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