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Erstmals Projekttage an den Wochenenden

Neue Unterrichtsform für Konfirmanden

Rodenberg. Die St.-Jacobi-Gemeinde in der Deisterstadt beschreitet bei der Konfirmandenarbeit neue Wege. So hatte kürzlich das modernisierte Unterrichtsmodell für die Hauptkonfirmanden seine Premiere. Vier Stunden lang tummelten sich an einem Sonnabend gut 50 Jugendliche auf dem Kirchengelände an der Grover Straße. Diese absolvierten in fünf Gruppen der Reihe nach fünf verschiedene Workshops zum Thema "Gebet".

Pastor Ralf Janßen hatte dieses neue Modell dem Kirchenvorstand vorgeschlagen, weil der Unterricht in der Woche durch die hohe Zahl der neuen Vorkonfirmanden nicht mehr unterzubringen ist. Beim Projekttag wurde er von Diakonin Martina Brose, Kirchenvorsteherin Annika Schäfer, den Jugend-Mitarbeitern Alexander Kühn, Lutz Müller, Julia Holm-Bertelsen und Konstantin Brand sowie Birte Thake aus der Kirchengemeinde unterstützt. Den Abschluss des ersten Vormittags bildete eine gemeinsame Schlussandacht. Als Erinnerung nahmen die Jugendlichen eine selbst gestaltete Kerze mit nach Hause. Drei weitere Projekttage stehen bis zur Konfirmation noch an. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der neuen Vorkonfirmanden. Die 62 Mädchen und Jungen wurden von zahlreichen Verwandten begleitet, so dass man sich bedingt durch die Fülle an Weihnachten erinnert fühlte. Der Chor "Caminando Va" unter der Leitung von Harm Cyriacks trug zum gelungenen Ablauf der Veranstaltung bei. Diakonin Brose begrüßte jeden einzelnen "Vorkonfi" mit einer Goldmedaille als Zeichen eines unvergänglichen Siegespreises und wies auf die Möglichkeiten hin, die außer in der Jugendarbeit in St. Jacobi auch durch den Evangelischen Jugenddienst geboten werden. Superintendent Andreas Kühne-Glaser, der sich an diesem Sonntag der Gemeinde vorstellte, freute sich über das rege Treiben in St. Jacobi. Er lobte die "fröhliche Stimmung" und versprach jede nur mögliche Unterstützung bei der Neubesetzung der Pfarrstelle. Sein Eindruck, dass die Gemeinde mit der derzeitigen Regelung aber doch sehr zufrieden sei, wurde mit lang anhaltendem Applaus bestätigt.

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