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Großenwiedener Bläser-Ensemble jetzt mit 19 Musikern / 44 Auftritte in 2006

Neue Mitglieder für den Posaunenchor

Großenwieden (boh). Bei der Jahresversammlung des Posaunenchors der evangelischen St.-Matthaei-Gemeinde Großenwieden mussten die Mitglieder im Gemeindesaal eng zusammenrücken. Chorleiter Rainer Julitz dankte den Aktiven für ihren geleisteten Einsatz und ließ im Jahresrückblick herausragende Ereignisse Revue passieren.

Armin Bölter (l.) fehlte nur bei einer Chorprobe und wurde dafür

Anfang April erinnerte der Posaunenchor mit dem Gemischten Chor, dem Gitarrenkreis Segelhorst und der Gemeindeband in einem Gedenkkonzert an das Tschernobyl-Unglück vor 20 Jahren. Ebenfalls blickte das Großenwiedener Bläser-Ensemble mittlerweile auf sein 80-jähriges Bestehen zurück. Im Mai wurde dies mit einem musikalischen Gottesdienst und einem Empfang gefeiert. Besonders freute es Rainer Julitz, dass die Zahl der aktiven Bläser im Vorjahr auf 19 Personen gesteigert werden konnte. "Was nicht zuletzt an unserer so genannten Schnupperstunde im September lag", sagte der Chorleiter. Krönender Abschluss des Jahres waren die gut besuchten Adventskonzerte in Hessisch Oldendorf und in der St.-Matthaei-Kirche gewesen. Insgesamt blickte der Posaunenchor auf 44 Auftritte zurück. Mit einem Präsent wurde Armin Bölter als "Trainingsfleißigster" geehrt. Bölter spielt bereits seit 50 Jahren im Posaunenchor und gehört zu den musikalischen Stützen des Bläserensembles. Er nahm an 41 von 42 Chorproben teil. Für das Jahr 2007 kündigte Julitz bereits einige Auftritte an. So wird der Posaunenchor Festgottesdienste in der Kirche, das traditionelle Konzert zum 1. Mai und das Felgenfest an der Weser musikalisch umrahmen. Aber auch das Wochenende am 13. und 14. Oktober hob Julitz hervor. "Dann wird die Heimatgemeinschaft Großenwieden einen ,Tag der Vereine' organisieren", sagte der Chorleiter. Dabei stellen sich die Mitglieder der Heimatgemeinschaft bei einem "Markt der Möglichkeiten" mit Ständen, Angeboten, Musikdarbietungen und Kinderaktionen vor. "Besonders den Neubürgern soll gezeigt werden, was unserer Dorf zu bieten hat", betonte Rainer Julitz.

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