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SPD mit dem Rad in Achum und Müsingen unterwegs / Beruhigung am Bolzplatz?

Neue Impulse für das Müsinger Gemeinschaftsleben angeregt

Bückeburg (jp). Mehrere Punkte in Achum und Müsingen haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bückeburg bei einer Radtour in Augenschein genommen. Vom Dr.-Witte-Platz führte die Route nach Achum und zur Familie Stansch, die das dortige Dorfgemeinschaftshaus bewirtschaftet. Nach einer kurzen Rast mit Erfrischung und Gedankenaustausch besahen sich die Radler die Brandruine des ehemaligen Asylbewerberheimes. Erleichterung herrscht darüber, dass das Gemäuer in Kürze beseitigt wird.

Ist das niedlich: Entzücken über ein eine Woche altes Minipferde

Einen weitaus besseren Anblick bietet der Achumer Meierhof, den die Sozialdemokraten anschließend ansteuerten. Der Meierhof stelle zwar mit seinem Angebot, Feiern und Feste auszurichten, eine Konkurrenz zum Dorfgemeinschaftshaus dar, sei aber für den Ort Achum ein großer Gewinn, erklärte die Ortsvereins-Vorsitzende Anka Knechtel. Kritische Punkte waren in Achum wenig anzumerken. Geäußert wurde der Wunsch nach besser ausgebauten Dorfstraßen und Radwegen. Auch der Verkehrslärm bleibt Thema. Deutlich mehr Juckepunkte fanden die Radler in Müsingen vor, wo sie von Ratskandidat Gerhard Heinrichsmeier empfangen wurden. Als problematisch erachteten die Sozialdemokraten die Situation des Spielplatzes: Da die dort spielenden Kinder sich nicht nur auf das Spielplatzgelände beschränken, sondern auch einen an der Müsinger Straße verlaufenen Graben miteinbeziehen, ergeben sich Risiken durch den Straßenverkehr. Idee der SPD-Ausflügler: Eine Verkehrsberuhigung vom Bolzplatz "Auf dem Breien" bis zur Einmündung Müsinger Straße und im (weiteren) Bereich des Spielplatzes an der Müsinger Straße. Dorn im Auge vieler Müsinger sind die direkt an der Straße stehenden Mülltonnen des neuen Mehrfamilienhauses an der Müsinger Straße. Hier seien bereits Ratten gesichtet worden, erfuhren die Kernstädter. Speziell im Sommer seien die Müllbehälter alles andere als eine Wohltat für die Nase. Klare Forderung: Für die Tonnen muss ein neuer Standort mit deutlicher Abgrenzung zum Fußweg her. Gerhard Heinrichsmeier, der in Müsingen Ortsvorsteher Ekkehard Dürig beerben möchte, hat jedoch noch weitere Ziele: Vor allem möchte er der Dorfgemeinschaft neue Impulse geben: "Ich will keinen Parteiklüngel mehr, sondern dass alle gemeinsam mitanpacken und für die Bürger Müsingens etwas auf die Beine stellen." So schwebtihm eine regelmäßige Bürgerversammlung vor, in der die Müsinger Ideen und Anregungen formulieren können. Außerdem soll es Veranstaltungen und Feste mit Mitwirkungsmöglichkeit aller Bewohner geben. Dabei hat Heinrichsmeier ein Vorbild: "Ich bewundere, wie gut das in Evesen und Röcke klappt."Intensiv will sich der Ratskandidat um die Integration der Müsinger Neubürger kümmern. Den geselligen Abschluss des Radausfluges bildete ein Besuch des Minipferde-Zuchtbetriebs der Familie Paul. Für Entzücken sorgte hier vor allem ein gerade eine Woche altes Fohlen. Der Abschluss an der Boule-Bahn fiel dem Regen zum Opfer.

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