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Sanierungsbedarf in Grundschule und Turnhalle / Samtgemeinderat bringt Maßnahmenpaket auf den Weg

Neue Fenster sollen Energieverbrauch erheblich senken

Eilsen (kk). Erheblicher Sanierungsbedarf besteht an der Grundschule und an der Turnhalle in Heeßen. Außerdem soll ein neuer Schulhof gestaltet werden. Der Samtgemeinderat verabschiedete jetzt ein ganzes Maßnahmenpake t.

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So ist im Keller der Schule Feuchtigkeit festgestellt worden. Um die Bausubstanz zu erhalten, wird eine Sanierung der Isolierung nötig. 70 000 Euro hat der Rat für 2009 bewilligt. Anschließend müssen die Kellerräume von innen renoviert werden. Dafür sind noch einmal 25 000 veranschlagt. Sie werden in Form einer Verpflichtungsermächtigung für 2010 bereitgestellt. Steigende Energiepreise machen auch der Samtgemeinde zu schaffen. Ein "Gasfresser" ist die schlecht isolierte Sporthalle. Von Dezember 2007 bis April 2008 fielen allein hier Heizosten in Höhe von fast 4400 Euro an. "Zu viel", meinen Rat und Verwaltung. Verbesserungsbedarf gibt es insbesondere bei der Deckenisolierung und bei den Fenstern an der Nordseite, die noch einfach verglast sind. Hier soll 2009 Abhilfe geschaffen werden: Die Isolierung wird verbessert, die alten Fenster werden gegen neue energiesparende ausgetauscht. 60 000 Euro sollen diese Maßnahmen kosten. Ein weiterer "dicker Brocken" kommt auf die Samtgemeinde im Schulgebäude aus den sechziger Jahren zu. Viele Fenster sind hier nach Angaben der Schulleitung nicht mehr funktionstüchtig, die Beschläge defekt. Der Rat beschloss, die Erneuerung für 2010 vorzusehen. Zunächst wird sich der Bauausschuss vor Ort ein Bild machen. Heinz Grabbe (SPD) schlug vor, je nach Haushaltslage bereits 2009 mit dem Austausch zu beginnen. Dem Handwerk könne so in der derzeitigen Krisensituation am besten geholfen werden. Bereits im kommenden Jahr wird die Schulhofgestaltung für die Grundschule in Angriff genommen. 50 000 Euro sind dafür vorgesehen. Eine westlich der Parkplätze der Grundschule gelegene Weide soll zum naturnahen Schulhof umgestaltet werden. Im Rahmen eines Workshops mit Eltern, Lehrern und einer spezialisierten Planerin wurden bereits zahlreiche Ideen gesammelt. Der Hintergrund: Durch den Bau des Kindergartens 2 stehen einige Außenflächen der Schule nicht mehr zur Verfügung. Dafür wird ein Ausgleich geschaffen.

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