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Neue Doppik "verwirrend und irreführend"

Rinteln (wm). Eine Stunde lang haben sich die Mitglieder des Sozialausschusses bei der jüngsten Sitzung mit den Zahlen für den Haushalt des kommenden Jahres beschäftigt - ohne wesentlich schlauer geworden zu sein.

Ursula Helmhold (Grüne) formulierte den allgemeinen Unmut: Man habe sich von der neuen Haushaltssystematik, der Doppik (so genannt nach der doppelten Buchführung), mehr Vergleichbarkeit erhofft. Barbara Leibelt-Menzel (CDU) bemängelte, viele neue Begriffe seien "irreführend", Paul-Egon Mense (FDP) vermisste mehr Transparenz. Erster Stadtrat Jörg Schröder wollte den Ausschussmitgliedern nicht widersprechen, verwies allerdings darauf, dass die "Haushaltssprache" vom Land vorgegeben sei. Die Zuschussanträge der verschiedenen Vereine und Verbände nahmen die Ausschussmitglieder zustimmend zur Kenntnis: Zuschüsse erhalten unter anderem der DRK-Kreisverband Schaumburg, der DRK-Ortsverein, die Arbeiterwohlfahrt, die Ehe- und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, das Diakonische Werk, die Ortscaritas der katholischen Kirche, der Verein "Angehörige und Freundeskreis psychisch kranker Menschen" und der Kinderschutzbund Rinteln.

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