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Neu beim DRK: Elektroschocks, die Leben retten

Bückeburg (jp). Mit der Beschaffung eines Defibrillator hat der Ortsverein Bückeburg des Deutschen Roten Kreuzes eine weitere wichtige Investition zur Rettung von Menschenleben unternommen. Mit einem solchen Gerät, im Mediziner-Jargon kurz "Defi" genannt, können lebensbedrohliche Funktionsstörungen des menschlichen Herzens analysiert und mit Hilfe von Stromstößen behandelt werden. Zur Hälfte wurde das Gerät aus Spendengeldern finanziert, zur Hälfte aus Eigenmitteln des DRK.

Karin Gerstenberg (v.l.), Barbara Springer, Wilfried und Petra B

Die Defibrillation wird im Rahmen der Wiederbelebung beim so genannten Kammerflimmern, beim Kammerflattern, sowie bei der pulslosen ventrikulären Tachykardie eingesetzt. In den beschriebenen Situationen werden die Organe vom Herzen nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, die Rhythmusstörungen enden daher unbehandelt in Minuten tödlich. Kammerflimmern ist die häufigste tödliche Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen. Gemeinsam mit den Bereitschaftsführern Wilfried und Petra Battermann konnte die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Karin Gerstenberg jetzt den Defibrillator aus den Händen von Thomas Witt, dem Vertreter der Schweizer Herstellerfirma, in Empfang nehmen. Direkt vor Ort erhielten sie von Thomas Witt eine Einweisung auf das Gerät. Wilfried und Petra Battermann werden anschließend die Mitglieder der DRK-Bereitschaft Bückeburg in der Handhabung des Defibrillators schulen. Das Gerät soll zukünftig zu allen größeren Veranstaltungen mit DRK-Beteiligung in Bückeburg mitgenommen werden, damit es dann im Notfall auch sofort eingesetzt werden kann.

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