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Heeßer Schülerinnen verabschieden sich

Nette Hexen gewinnen Kinderherzen

Heeßen / Eilsen (sig). Mit einer tollen Gemeinschaftsleistung verabschiedeten sich die Mitglieder der Musik- und Theater-AG von ihrer Grundschule in Heeßen. Nach einer sich über ein Jahr erstreckenden Vorbereitungsphase führten die Mädchen des vierten Schuljahres im evangelischen Gemeindesaal in Bad Eilsen das Theaterstück "Die kleine Hexe" auf.

Bevorzugte Freizeitbeschäftigungen der Heeßener Hexen - fegen un

Richtig beeindruckt waren sie von der zuweilen gespenstischen Szenerie, wenn Blitze zuckten und der Donner grollte. Besonderen Spaß bereitete der Hexentanz auf dem Blocksberg, zu dem die Darstellerinnen sangen und eine kleine Gruppe auch die instrumentale Begleitung beisteuerte. Als Vorlage für das aus fünf Akten bestehende Stück diente das beliebte Kinderbuch "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler. "Die Texte für unsere Aufführung haben wir uns selbst erarbeitet, die Kinder haben alles im Kopf, wir brauchen keine Zettel", versicherte die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft, KerstinGräwer. Im Grunde basierte alles auf Eigenleistung: die Kostüme, die Bühnendekoration und die erforderlichen Requisiten. Die Hauptrollen sind alle doppelt besetzt worden. In den ersten drei Akten spielte Kim Lisa Rieger die kleine Hexe und Vivien Rinne den Raben Abraxos. An ihre Stelle traten danach Laura Nievert und Emily Randall. Die Kostüme steuerten die Kinder mit ihren Eltern bei; außerdem gab es einiges im Schulfundus. Um die Kulissen kümmerte sich vornehmlich die Familie Gräwer. Beim Instrumentaltrio wirkte übrigens der einzige Junge mit. Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass die Literatur keine männlichen Hexen kennt. Das Xylophon bediente Vicky Everding, die Maracas-Rassel Carolin Bernert und die Klanghölzer der einzige Vertreter des männlichen Geschlechtes, Lars Schulzik. Natürlich freuten sich die kleinen Zuschauer, wenn es der "kleinen Hexe" gelang, immer wieder eine ihrer Aufgaben zu lösen, bis sie in den ehrenwerten Kreis der altgedienten Zauberwesen aufgenommen werden konnte . Dass die Hexen in diesem Theaterstück mit guten Taten in Verbindung gebracht wurden und nicht mit den weniger erfreulichen Geschehnissen wie im Märchen von "Hänsel und Gretel" - das erhöhte den Spaß an der Aufführung. Fazit: Alle Beteiligten verdienen großes Lob für ihren Einsatz. Diesseits und jenseits der Bühne herrschte wohlbegründet eitel Freude. Und auch Rektor Joachim Preuß durfte sich zufrieden zurücklehnen. Seine Viertklässler haben sich mit einer vorzeigenswerten Gemeinschaftsleistung von "ihrer" Schule verabschiedet. Auch die Motivationskünstlerin Kerstin Gräwer wird sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen lassen.

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