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Netzwerk der Museen will inhaltlich arbeiten

Nacht der Museen

HAMELN. Die Planungen für die Museumssommernacht 2018 sind inzwischen so gut wie abgeschlossen.

Die Mitglieder des Vereins Museumslandschaft Hameln-Pyrmont im Hamelner Museum. FOTO: AG/PR

Das wurde während der jüngsten Versammlung deutlich, zu der sich die Mitglieder des Vereins „Museumslandschaft Hameln-Pyrmont“ im Museum Hameln eingefunden hatten – „in erfreulich großer Zahl“, wie Vorsitzender Dr. Dieter Alfter in seiner Begrüßung dankend feststellte.

Mit einem „Dankeschön“ meldete sich auch Schatzmeisterin Andrea Gerstenberger zu Wort. Sie brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass alle Museen im Landkreis, die sich mit Aktionen an der Sommernacht beteiligen wollen, ihrer Bitte gefolgt waren und ihre Vorhaben für die Veranstaltung bei ihr eingereicht hatten.

Noch einmal wurden von den Versammlungsteilnehmern die zuvor verteilten Vordruck-Exemplare für den Programm-Flyer auf die Richtigkeit überprüft. Vizevorsitzender Stefan Daberkow kündigte an, er werde die Vordrucke zudem per E-Mail an alle Mitglieder versenden. Eventuelle Änderungswünsche sollten ihm dann möglichst umgehend und ebenfalls per E-Mail mitgeteilt werden, sodass der Flyer alsbald in den Druck gehen könne.

Die Programmübersichten werden dann für die einzelnen Museen an der Kasse des Museums Hameln zur Abholung bereit gelegt. Stattfinden soll die Museumssommernacht, wie bereits berichtet, am Samstag, 16. Juni. „Das ist übrigens“, merkte ein Versammlungsteilnehmer an, „genau der Tag, an dem auch die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt“. Das sei indes nicht ganz so schlimm, hieß es von anderer Stelle, da die deutsche Mannschaft ihr erstes WM-Spiel erst am Sonntag, 17. Juni, bestreiten werde.

Auch an kleinere Museen, leitete Dr. Alfter den nächsten Tagesordnungspunkt ein, würden heute hohe und vielfältige Anforderungen gestellt. Sie reichten von der Organisation bis zur Archivierung, von der Erhaltung und Pflege des Museumsguts bis zu dessen Präsentation, von Ausstellungsmethoden und -management bis zum Generieren von Fördermitteln und Sponsorengeldern. Hierzu könne der niedersächsische Museumsverband eine Reihe von Fortbildungen anbieten. Es gehe nun darum, eine Art Prioritätenliste aufzustellen. Aus den Wortmeldungen der Versammlungsteilnehmer kristallisierten sich schnell zwei Bereiche heraus, bei denen die Museumsbetreiber der Schuh besonders drückt: die Versicherung des Museumsguts und die Inventarisierung.

Zum Thema „Inventarisierung“ schlug Stafan Daberkow, selbst Leiter des Museums Hameln und als solcher auch beruflich mit der Problematik konfrontiert, vor, einmal eine Austauschrunde zu bilden, in der die einzelnen Museen aus ihrer eigenen Praxis berichten sollten. Das sei sicherlich sinnvoller, als Anbieter von Inventarisierungssystemen einzuladen, die dann doch nur das präsentierten, was sie verkaufen wollten. Der Vorschlag stieß auf einhellige Zustimmung.

Zum Thema „Versicherungen“ wurde beklagt, dass die Versicherungsgeber in der Regel Prämien verlangten, die kleine, oft von Vereinen geführte Museen, nicht oder nur unter großen Mühen aufbringen könnten. Hierzu möchte man sich fundierte und tragfähige Auskünfte über den Museumsverband einholen.

Veranstaltungen zu beiden Themen sollen auf Vorschlag des Vereinsvorsitzenden im kommenden Winterhalbjahr angeboten werden.BR

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