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Spitzenreiter SV Sachsenhagen ist zu Gast / TSV Exten empfängt den SV Obernkirchen

Nachbarschaftsduell beim TuS Lüdersfeld

Kreisliga (seb). In der Kreisliga steht an diesem Wochenende der letzte Spieltag vor der verdienten Winterpause auf dem Programm. Allerdings sind viele Plätze sehr tief, die Trainingsmöglichkeiten bei den meisten Mannschaften nicht optimal. Viele Vereine weichen in die Halle aus, um wenigstens ein bisschen Spaß mit dem Ball zu vermitteln.

Timon Paasch (r.) muss mit dem SV Obernkirchen beim TSV Exten an

SV Nienstädt - SV Engern. Mit fünf Siegen hintereinander brachte sich der SV Nienstädt wieder in eine gute Ausgangsposition beim Kampf um die Meisterschaft. Mit 37 Punkten liegt die Brandt- Elf nur vier Zähler hinter dem Spitzenreiter, bei noch einem Spiel Rückstand, auf Rang drei der Tabelle. Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist wieder da, zudem haben die jungen Kräfte zurück zu alter Form gefunden. Die bewährten Spieler wie Alexander Nicolai und Süleyman Kahraman finden sich immer besser in der Rolle als Führungsspieler zurecht. Bereits am Sonnabend empfängt der Tabellenzweite den kampfstarken SV Engern. Nienstädt muss dagegen halten und dann die spielerischen Vorteile in die Waagschale werfen. Das Schierbachstadion verfügt über zwei Plätze, sodass die Möglichkeit besteht auf den B-Platz auszuweichen, aber dafür muss es trocken bleiben. TSV Exten - SV Obernkirchen. Der Tabellenzweite weicht zurzeit auf den B-Platz aus. Dort kann ein Training stattfinden. "Wenn eine Möglichkeit bestehen soll, dass die Partie durchgezogen wird, dann nur auf dem B-Platz und dies als einziges Spiel. Aber wir werden nichts über das Knie brechen. Bei weiterem Niederschlag müssen wir die angesetzten Fußballspiele in Exten absagen", urteilt Trainer Bernd Riesner, der seine Wunschformation aufbieten kann. Die Spielprognose liegt bei 35 Prozent. SC Auetal - TSV Bückeberge. Die Aussichten, dass in Rehren das Spiel angepfiffen wird, stehen ganz gut. Es müsse trocken bleiben, dann könne gespielt werden, weiß Trainer Mirko Undeutsch. Die Zielsetzung beim Tabellensiebten ist eindeutig. Mit einem Erfolgserlebnis will der SCA in die Winterpause gehen. Aber Vorsicht ist geboten. Die Gäste spielten eine starke Hinrunde, belegen mit 28 Punkten den fünften Platz. "Beide Mannschaften sind sehr jung. Es könnte ein Spiel ohne taktische Zwänge mit viel Toren werden", erklärt Undeutsch. Bis auf Torjäger Marco Thies sind bei den Hausherren alle Mann an Bord. Die Spielwahrscheinlichkeit beträgt 50 Prozent. TSV Algesdorf - SC Deckbergen-Schaumburg. Die Deisterwiese des TSV Algesdorf wird extrem beansprucht. Der TSV hat nur einen Platz. Das Training und die Spiele der Herren- und Jugendteams finden alle auf diesem Spielfeld statt. "Der Platz ist von uns fast vergewaltigt worden", witzelt Trainer Jürgen Busse. Die Personalsituation hat sich entspannt. Es fehlen nur noch Malte Hoffmann und Andreas Berghaus. Mit dem Eichhörnchen-Prinzip, jeder Punkt auf der Habenseite ist wichtig, streben die Algesdorfer den Klassenerhalt an. Trainer Jürgen Busse hat großen Respekt vor den Gästen, die aufdem vierten Tabellenrang stehen, aber mit Kampfkraft und Laufbereitschaft soll mindestens eine Punkteteilung herausspringen. Die Spielprognose liegt bei 20 Prozent. FC Hevesen - TuS Sülbeck. Unter dem neuen Trainer Rolf Sassenberg ist die Trainingsbeteiligung besser geworden. Zwischen zehn bis zwölf Spieler treffen sich zu den Übungsabenden ein. Sassenberg wird bis zum Saisonende das Zepter schwingen. Doch dann ist für ihn Schluss. Gespräche mit potenziellen Kandidaten werden bereits geführt, doch zu vermelden gibt es noch nichts. Der Aufsteiger ist mittlerweile auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Gegen den TuS kann Sassenberg aus dem Vollen schöpfen. Der Trainer fordert eine starke kämpferische Einstellung, allerdings glaubt er nicht, dass das Spiel angepfiffen werden kann. Die Prognose liegt bei 20 Prozent. TuS Lüdersfeld - SV Sachsenhagen. Die Trainingsbedingungen beim TuS Lüdersfeld sind alles andere als gut. Laufeinheiten auf der Straße bilden zurzeit den Trainingsschwerpunkt. Gegen den Spitzenreiter ist der Gastgeber krasser Außenseiter. Natürlich sind beim TuS alle heiß auf das Nachbarschaftsduell. Lüdersfelds Trainer Thorsten Westenberger sieht den tiefen Boden und die vielen Unebenheiten als Vorteil: "Der SVS ist sehr spielstark, da ist tiefes, holpriges Geläuf vielleicht sogar besser für uns. Wir müssen über den Kampf zum Spiel finden." Sven-Oliver Koch ist im Skiurlaub. Die Wahrscheinlichkeit, dass gespielt werden kann, beziffert Westenberger bei zehn Prozent. TSV Liekwegen - VfL Bückeburg II. Der wieder erstarkte TSV Liekwegen empfängt am Sonntag seinen Lieblingsgegner. Zu Gast ist die Reserve des VfL Bückeburg. "Gegen den VfL haben wir schon lange nicht mehr verloren", weiß Trainer Frank Fuchs. Der TSV zog sich mit zuletzt drei Siegen in Folge zunächst aus dem Abstiegsschlamassel heraus, hat mit 19 Zählern sieben Punkte auf einen Abstiegsplatz Vorsprung. Den Ausschlag für die Erfolgsserie war die Rückkehr einiger verletzter Stammkräfte. Dennis Strauß muss operiert werden und ist damit der einzige Ausfall. Allerdings ist auch in Liekwegen der Platz sehr sumpfig, sodass die Spielwahrscheinlichkeit bei 25 Prozent liegt. MTV Rehren A.R. - TuS Riehe. Beim MTV sitzt am Sonntag Walter Söchting das letzte Mal auf der Trainerbank. Danach hört der "Rehrener Retter" auf. Deshalb sind seine Jungs noch einmal besonders motiviert, um dem scheidenden Coach mit einem Dreier ein schönes Abschiedsgeschenk zu bereiten. Der Tabellensechste könnte mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten aus Riehe sämtliche Zweifel am Klassenerhalt aus dem Weg räumen. Drei Punkte vorausgesetzt, würde der Vorsprung des MTV Rehren auf die Abstiegsplätze schon 17 Zähler betragen. Die Söchting-Truppe kann fast in Bestbesetzung antreten. Nur Sandy Röhrbein fehlt verletzungsbedingt. Wenn es trocken bleibt, liegt die Spielwahrscheinlichkeitbei 80 Prozent.

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